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Internationale Serie

"Das Attentat – Geheimoperation Belgrad": Serie über SS-Terror und Widerstand im besetzten Serbien

SS-Verbrechen, Widerstand und eine wahre Geschichte: „Das Attentat – Geheimoperation Belgrad“ ist jetzt in der arte Mediathek verfügbar. Die Serie erzählt die Geschichte eines Widerstandskämpfers, der Reinhard Heydrich ins Visier nimmt – spannend, historisch und mit starker Besetzung.

Dragan Mićanović als Vlada in „Das Attentat – Geheimoperation Belgrad“ auf arte
Vlada Ristić (Dragan Mićanović) plant das Attentat auf Reinhard Heydrich – eine Szene aus „Das Attentat – Geheimoperation Belgrad“. Foto: This and That Productions / ZDF / arte

Mit der Mini-Serie „Das Attentat – Geheimoperation Belgrad“ zeigt arte eine eindrucksvolle europäische Produktion über ein nahezu vergessenes Kapitel der NS-Zeit. Die Serie basiert auf wahren Ereignissen und ist ab sofort auch in der arte-Mediathek abrufbar.

Im Mittelpunkt steht der brutale Umgang der SS mit dem serbischen Widerstand während der Besatzung im Jahr 1942 – und die Menschen, die trotz Lebensgefahr ihre Haltung nicht aufgaben.

Worum geht es in „Das Attentat – Geheimoperation Belgrad“?

Im Zentrum steht Vlada Ristić, ein einfacher Mechaniker und Mitglied der jugoslawischen Partisanen, der sich auf eine gefährliche Geheimmission einlässt: die Ermordung von Reinhard Heydrich, einem der Architekten der NS-Vernichtungspolitik. Die Serie zeigt nicht nur die minutiöse Planung des Attentats, sondern auch die politischen und moralischen Konflikte innerhalb des Widerstands.

„Das Attentat – Geheimoperation Belgrad“ verknüpft packenden Spionage-Thrill mit historischer Genauigkeit und erzählt dabei aus einer osteuropäischen Perspektive, die im westlichen Fernsehen selten zu sehen ist.

Darsteller:innen und Produktion

Die Serie wurde international besetzt – viele Schauspieler:innen stammen aus dem ehemaligen Jugoslawien, was der Inszenierung eine zusätzliche Tiefe verleiht:

  • Dragan Mićanović (u.a. „Layer Cake“)

  • Tatjana Kecman

  • Alexander Jovičić

Die Regie übernahm Mladen Djordjević, produziert wurde von einer serbisch-französischen Koproduktion unter Mitarbeit von arte.

Szenen, Stars, historische Kulissen: Die Bilder zur Serie

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Das Attentat - Geheimoperation Belgrad
Foto: Media Press
Das Attentat - Geheimoperation Belgrad
Foto: Media Press
Das Attentat - Geheimoperation Belgrad
Foto: Media Press
Das Attentat - Geheimoperation Belgrad
Foto: Media Press

Kritik: Lohnt sich die Serie „Das Attentat – Geheimoperation Belgrad“?

Wer Serien wie „Die Wannseekonferenz“, „Unsere Mütter, unsere Väter“ oder „The Man in the High Castle“ mochte, wird hier fündig – nur echter. Die Inszenierung ist schnörkellos, die Spannung hoch, und der historische Bezug hochaktuell.

TV Movie meint: Ein europäisches Serienhighlight, das zeigt, dass mutiges Erzählen aus der Geschichte funktioniert – ganz ohne Pathos, aber mit Wirkung.

„Das Attentat – Geheimoperation Belgrad“ jetzt kostenlos in der arte Mediathek

Alle Folgen der Mini-Serie sind derzeit in der arte Mediathek verfügbar – sowohl in deutscher Fassung als auch im Original mit Untertiteln. Die Serie eignet sich für alle, die historische Themen mit Anspruch suchen, aber auch für Zuschauer:innen von Formaten wie „Unsere Mütter, unsere Väter“.

Gibt es eine wahre Geschichte hinter der Serie?

Ja – die Handlung basiert lose auf realen Ereignissen. Tatsächlich wurde Reinhard Heydrich 1942 in Prag durch tschechoslowakische Widerstandskämpfer (Operation Anthropoid) getötet. Die Serie verflicht diese bekannte Geschichte mit der Perspektive des südosteuropäischen Widerstands – fiktiv, aber historisch fundiert. Laut arte wurde eng mit Historikern zusammengearbeitet.

Fazit: Lohnt sich das?

„Das Attentat – Geheimoperation Belgrad“ überzeugt durch eine dichte Atmosphäre, starke Darsteller:innen und historischen Tiefgang. Wer sich für den Zweiten Weltkrieg, deutsche Besatzungspolitik und mutige Einzelbiografien interessiert, wird hier fündig.

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