Collien Fernandes: „Ernsthafte Sicherheitsbedenken, aufgrund von Morddrohungen gegen mich“
Collien Fernandes fürchtet nach den schweren Vorwürfen gegen ihren Ex um ihre eigene Sicherheit. Nun erhielt sie ernsthafte Drohungen.

Der Fall Collien Fernandes (44) schlägt weiter hohe Wellen. Nachdem die Schauspielerin mit Vorwürfen gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (51) an die Öffentlichkeit gegangen ist, solidarisieren sich immer mehr Menschen mit der Schauspielerin und Moderatorin. Vor wenigen Tagen fand bereits eine große Demonstration für die Opfer sexualisierter und digitaler Gewalt in Berlin statt. Das Ziel: dass sich endlich etwas ändert – vor allem hinsichtlich der Gesetzeslage. Für diesen Donnerstag wurde auch in Hamburg eine große Demonstration angekündigt. Collien Fernandes selbst wird dort jedoch nicht erscheinen – aus erschreckenden Gründen.
Morddrohungen gegen Collien Fernandes
Auf Instagram meldete sich Collien nun mit einem langen Statement zu Wort und erklärte darin in Bezug auf die Demo in Hamburg: „Eigentlich plante ich, dort hinzugehen, dort zu sprechen. Mittlerweile gibt es aber ernsthafte Sicherheitsbedenken, aufgrund von Morddrohungen gegen mich.“ Die Schauspielerin hat sogar extra ihren „Traumschiff“-Dreh in Vietnam unterbrochen, um in Deutschland mit Politikerinnen zusammenzukommen und mit ihnen über den mangelnden gesetzlichen Schutz hinsichtlich digitaler Gewalt zu sprechen.
Collien fordert: „Seid bitte LAUT für mich mit!“
Während die Gespräche wohl stattfinden können, muss Collien auf ihre Teilnahme an der Demo zu ihrem eigenen Schutz verzichten. Ihrer Wut macht sie in ihrem Insta-Post Luft: „Ist das eure Art, liebe Frauenhasser, damit umzugehen? Wie sollen denn Frauen künftig den Mut haben, aufzubegehren, wenn das eure Antwort ist – man so mundtot gemacht wird?“, empört sie sich.
Tausende Menschen werden bei der Demonstration in Hamburg und der Kundgebung auf dem Rathausmarkt erwartet – auch ohne Collien Fernandes. Sie fordert alle Teilnehmenden auf: „Seid bitte LAUT für mich mit!“
Neben der Demo in Hamburg sind für die kommenden Tage noch weitere Proteste geplant, unter anderem in Frankfurt am Main, Hannover, Köln und München.
Quellen
Instagram/collien_ulmen







