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Benedicts Frage

„Bridgerton“ Staffel 4: Showrunnerin will, dass Fans empört sind!

Was hat sich Benedict mit seinem Angebot gedacht? Und warum stellt er Sophie ausgerechnet die falsche Frage? Die Showrunnerin Jess Brownell liefert Antworten!

Benedict (Luke Thompson) sitzt in „Bridgerton“ Staffel 4 am Schreibtisch und zeichnet etwas.
Benedict (Luke Thompson) in „Bridgerton“ Staffel 4. Foto: Liam Daniel/Netflix

Mit Staffel 4 schlägt „Bridgerton“ ganz neue Töne an – und sorgt in der Fandom-Community für große Aufregung! Im Mittelpunkt: Benedict Bridgerton (Luke Thompson), ein Freigeist und Künstler, der auf einem Maskenball die faszinierende Sophie Baek (Yerin Ha) trifft. Die Chemie stimmt sofort, doch hinter der Maske verbirgt sie ihre wahre Identität als Dienstmädchen. Fortan kreuzen sich Benedicts und Sophies Wege immer wieder – doch statt eines klassischen Liebesglücks wartet auf die Zuschauer:innen ein emotionales Drama, das alles auf den Kopf stellt.

Achtung: Dieser Artikel enthält Spoiler für das Ende von Folge 4.

Benedicts fatale Frage: Was ist in Staffel 4 passiert?

Video Platzhalter
Video: Netflix

Nach Sophies Entlassung arbeitet sie als Dienstmagd in unterschiedlichen Haushalten. Durch Zufall begegnet sie Benedict wieder, der sie nicht erkennt, aber als Hausmädchen bei den Bridgertons einstellt. Während beide sich näherkommen, bleibt Sophies Identität Benedict verborgen und die Spannung steigt.

Zurück in London setzt Benedict sich dafür ein, dass Sophie dauerhaft fester Bestandteil des Bridgerton-Hauses wird. Ihre Anziehung ist weiterhin unverkennbar – wie Magnete zieht es die beiden immer wieder zueinander. „Sie verlieben sich immer in kleinen Blasen. Sie tun es auf dem Maskenball, der wie ein Traum ist, dann in der Cottage-Umgebung außerhalb der Stadt“, berichtet Luke Thompson gegenüber Tudum. Besonders in der verträumten Atmosphäre des Bridgerton-Landhauses erleben sie ihre eigene kleine „Flitterwochenphase“.

Sophie (Yerin Ha) und Benedict (Luke Thompson) umarmen sich in „Bridgerton“ Staffel 4 und sind kurz davor sich zu küssen.
Sophie (Yerin Ha) und Benedict (Luke Thompson) sind kurz davor sich zu küssen. Foto: Liam Daniel/Netflix

Doch in der entscheidenden Schlussszene von Teil 1 kollidieren Romantik und Realität. Nach einer leidenschaftlichen Begegnung auf der Hintertreppe – musikalisch begleitet von dem Klassikcover von Olivia Rodrigos „Bad Idea Right?“ – bricht Benedict die Stimmung abrupt: Statt um Sophies Hand anzuhalten, bittet er sie, seine Mätresse zu werden.

Für Sophie, die den Verlust der eigenen Mutter kennt und große Angst davor hat, ein ähnliches Schicksal für sich oder ein künftiges Kind zu wählen, bricht eine Welt zusammen. Schauspielerin Yerin Ha bringt es auf den Punkt: „In dem Moment, in dem er diese Frage stellt, kehrt sie in die Realität zurück. Ich erinnere mich, dass ich wirklich untröstlich war. Ich dachte wirklich, er würde ihr einen Heiratsantrag machen!“

Showrunnerin Jess Brownell: „Ich will, dass die Fans empört sind!“

Die Szene schockt nicht zufällig. Im offiziellen „Bridgerton“-Podcast erklärt Showrunnerin Jess Brownell die Strategie: „Es ist ein sehr romantischer Moment, aber dann gibt es einen Sprung in der Schallplatte.“ Hätte Benedict die richtige Frage gestellt, wäre die Geschichte ihrer Meinung nach zu früh beendet: „Hätte er die richtige Frage gestellt, wäre die Serie vorbei gewesen.“

Auf die Frage, wie sich die Fans fühlen sollen, wenn Benedict Sophie um die Rolle als Geliebte bittet, antwortet Brownell ganz klar: „Empört!“ Ihr Anspruch sei es, auf diese Weise mit den Zuschauer:innen mitzufühlen und sie so richtig in den Bann der Geschichte zu ziehen: „Ich hoffe, wir haben genug Arbeit geleistet, damit die Fans verstehen, wie er zu diesem Punkt gelangt ist, denn ich denke, es ist wirklich in den Regeln der Welt und den Klassenregeln des 19. Jahrhunderts verankert, dass man diese Grenze einfach nicht überschreiten durfte. Aber wir haben gesehen, dass Benedict in so vielen anderen Bereichen fortschrittlich ist.“ Genau das motiviert viele Fans zu fragen, warum Benedict in diesem entscheidenden Punkt nicht weiter ist.

Bridgerton Staffel 4 spielt gezielt mit den Erwartungen

Spannung, Drama und ein echter Diskussionsstoff: Die vierte Staffel von „Bridgerton“ hält die Fan-Community aktiv – und das offenbar mit voller Absicht! Die Showrunnerin möchte, dass die Zuschauer:innen mitfiebern, hoffen, sich ärgern oder sogar empört sind. Diese Art Storytelling macht „Bridgerton“ zur aktuell meistgesehenen Serien auf Netflix.

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