„Bridgerton“-Spin-off über Violet kommt: Alle Infos zu Start, Handlung und Stars
Nach „Queen Charlotte“ bekommt eine weitere beliebte „Bridgerton“-Figur ihre eigene Netflix-Serie! Dieses Mal dreht sich alles um Lady Violet Bridgerton und ihre große Liebe Edmund.

Gute Nachrichten für alle „Bridgerton“-Fans: Während Netflix bereits an der fünften Staffel der erfolgreichen Historienserie arbeitet, steht nun auch das nächste Spin-off fest. Wie der Streamingdienst gemeinsam mit der Produktionsfirma Shondaland bekannt gegeben hat, wird Lady Violet Bridgerton eine eigene Serie bekommen.
Nach der Vorgeschichte von Königin Charlotte widmet sich das „Bridgerton“-Universum damit einer weiteren Figur, die bislang vor allem als Mutter der berühmten Geschwister im Mittelpunkt stand. Doch lange bevor Violet ihre acht Kinder großzog, erlebte sie selbst eine große Liebesgeschichte. Und genau diese soll nun erzählt werden, nachdem es in der Vergangenheit schon Gerüchte um ein Spin-off über Violet gab.
„Bridgerton“-Spin-off über Violet: Wann startet die neue Netflix-Serie?
Die neue Serie wurde von Netflix offiziell bestellt. Einen konkreten Starttermin gibt es bislang allerdings noch nicht. Auch ein Produktionsbeginn wurde noch nicht bekannt gegeben. Fest steht dagegen, dass es sich um eine Miniserie handeln soll. Damit orientiert sich Netflix am Konzept von „Queen Charlotte: Eine Bridgerton-Geschichte“, das 2023 mit sechs Folgen veröffentlicht wurde.
Wie viele Episoden Violets Geschichte umfassen wird, ist derzeit noch offen. Auch einen offiziellen Titel hat das Projekt bislang nicht. Intern wird die Produktion vorerst schlicht als noch unbenanntes „Bridgerton“-Projekt geführt. Denkbar wäre eine Bezeichnung wie „Lady Violet: Eine Bridgerton-Geschichte“, die sich am Titel des ersten Spin-offs orientiert. Bestätigt ist das allerdings nicht.
Wann die Serie tatsächlich bei Netflix erscheint, dürfte vor allem davon abhängen, wann die Dreharbeiten beginnen. Ein Startdatum oder ein konkretes Veröffentlichungsjahr steht noch nicht fest. Die fünfte Staffel von „Bridgerton“ soll 2027 erscheinen, es ist also davon auszugehen, dass das Violet-Spin-off noch einige Zeit dauern wird.
„Bridgerton“: Darum geht es im Spin-off über Violet und Edmund
Wer „Bridgerton“ kennt, weiß, wie sehr Lady Violet das Liebesleben ihrer Kinder am Herzen liegt. Immer wieder ermutigt sie ihre Söhne und Töchter dazu, nicht nur eine gesellschaftlich passende Verbindung einzugehen, sondern vor allem aus Liebe zu heiraten. Dass sie selbst einst eine besonders glückliche Ehe führte, ist dabei kein Geheimnis. Ihr Ehemann Edmund Bridgerton starb jedoch bereits vor Beginn der Handlung der Hauptserie.
Die neue Netflix-Produktion soll nun zeigen, wie sich die junge Violet und der spätere Viscount Edmund Bridgerton kennenlernten und ineinander verliebten. Damit rückt erstmals die Liebesgeschichte der Eltern von Anthony, Benedict, Colin, Daphne, Eloise, Francesca, Gregory und Hyacinth in den Mittelpunkt.
Besonders spannend dürfte sein, wie aus der jungen Violet Ledger jene Frau wurde, die später als Familienoberhaupt versucht, ihre Kinder durch die Herausforderungen der Londoner High Society zu begleiten. Auch die tragische Zukunft ihrer Beziehung dürfte vielen Fans bereits bekannt sein: Edmund stirbt nach einem Bienenstich, während Violet mit ihrem achten Kind Hyacinth schwanger ist. Sein Tod hinterlässt insbesondere bei seinem ältesten Sohn Anthony tiefe Spuren.
Ob das Spin-off auch dieses einschneidende Ereignis zeigen wird oder sich vollständig auf die glücklichen Anfangsjahre des Paares konzentriert, hat Netflix noch nicht verraten.
„Bridgerton“-Spin-off: Welche Schauspieler spielen Violet und Edmund?
Eine der spannendsten Fragen betrifft die Besetzung. Schließlich ist Lady Violet den Fans bereits aus zwei verschiedenen Lebensabschnitten bekannt. In der Hauptserie wird die verwitwete Familienmutter von Ruth Gemmell gespielt. Die britische Schauspielerin gehört seit der ersten Staffel zum festen Ensemble von „Bridgerton“.
Im Spin-off „Queen Charlotte: Eine Bridgerton-Geschichte“ war dagegen Connie Jenkins-Greig als junge Violet Ledger zu sehen. Dort bekamen die Zuschauer bereits einen Einblick in ihre Jugend und ihre familiären Verhältnisse. Ob Jenkins-Greig für die neue Serie erneut in die Rolle schlüpfen wird, steht noch nicht fest. Auch die Besetzung des jungen Edmund Bridgerton wurde bislang nicht bekannt gegeben. Ebenso ist offen, ob Ruth Gemmell oder andere bekannte Gesichter aus „Bridgerton“ und „Queen Charlotte“ in der neuen Produktion auftreten werden.
Shonda Rhimes übernimmt das neue „Bridgerton“-Spin-off
Hinter den Kulissen setzt Netflix dagegen auf vertraute Namen. Shonda Rhimes, die mit ihrer Produktionsfirma Shondaland maßgeblich am Erfolg des „Bridgerton“-Universums beteiligt ist, wird die neue Miniserie gemeinsam mit Nicholas Nardini verantworten.
Nardini arbeitete bereits als Produzent an „Queen Charlotte“ und schrieb für Rhimes' Erfolgsserie „Scandal“. Beide fungieren bei der neuen Produktion als Showrunner, Drehbuchautoren und ausführende Produzenten.
Auch Tom Verica ist wieder dabei. Er soll bei dem Spin-off Regie führen und ebenfalls als ausführender Produzent tätig sein. Verica war bereits an „Bridgerton“ und „Queen Charlotte“ beteiligt und arbeitete außerdem an Serien wie „Grey's Anatomy“ und „Scandal“. Komplettiert wird das Produktionsteam durch Betsy Beers, die seit vielen Jahren mit Shonda Rhimes zusammenarbeitet. Damit bleibt die neue Serie kreativ in den Händen jener Verantwortlichen, die bereits die bisherigen Geschichten aus dem „Bridgerton“-Universum geprägt haben.
Bis es so weit ist, können sich Fans erst einmal auf die fünfte Staffel von „Bridgerton“ freuen. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal Francesca Bridgerton (Hannah Dodd) und Michaela Stirling (Masali Baduza).
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