Neue Folgen

„Bridgerton“: Darum erinnert die 4. Staffel so stark an „Downton Abbey“

Die vierte Staffel der Dramaserie wird ganz anders, als alle zuvor: Denn in den neuen Folgen trifft „Bridgerton“ auf „Downton Abbey“.

Mehrere Bedienstete in historischen Kostümen sitzen um einen großen Holztisch in einer altmodischen Küche und unterhalten sich. An den Wänden hängen und stehen zahlreiche blau-weiße Porzellanteller und Geschirr. Das Licht fällt warm durch ein Fenster, und die Stimmung wirkt ruhig und konzentriert.
Die Zofen und Kammerdiener der Familie Bridgerton. Foto: Netflix

Bald erfahren wir von Lady Whistledown wieder den neuesten Klatsch und Tratsch der feinen Londoner Gesellschaft. Wer bei Tudums Livestream zur Maskenball-Premiere die erste, neue „Bridgerton“-Folge gesehen hat, weiß jetzt schon, dass die vierte Staffel der Dramaserie ganz anders wird, als alle zuvor. Denn „Bridgerton“ nimmt sich in der 4. Staffel ein Beispiel an „Downton Abbey“ – und uns Zuschauer:innen mit hinter die Kulissen. Solltest du den Livestream der ersten Folge verpasst haben, kannst du das zum Staffelstart am 29. Januar nachholen.

Der Unterschied zwischen „Bridgerton“ und „Downton Abbey“

Drei Personen in historischer Kleidung stehen nebeneinander in einem aufwendig dekorierten Raum. Zwei Frauen tragen lange Kleider und Hauben, ein Mann trägt einen Anzug im Stil des 19. Jahrhunderts mit weißer Perücke. Im Hintergrund sind weitere Personen in ähnlicher Kleidung zu sehen.
In der vierten Staffel sehen wir mehr von den Angestellten der Familie Bridgerton. Foto: Netflix

In der Serie „Bridgerton“ sieht in den Anwesen der adeligen Familien immer alles perfekt aus: Nirgends findet sich Unordnung, Schmutz oder Ähnliches. Blumenarrangements sehen stets aus wie frisch gepflückt. Feinstes Teegebäck und Torten in höchster Konditorqualität sind jederzeit verfügbar. Die feinen Herrschaften müssen nur mit den Fingern schnippen. Doch wie viel Arbeit dahinter steckt – oder besser gesagt, wie viele Angestellte so ein Haushalt wie der der Familie Bridgerton beschäftigt, damit alles seinen gewohnten Gang geht, blieb in „Bridgerton“ oft unbeachtet.

Das Markenzeichen der Serie „Downton Abbey“ hingegen ist es, genau diesen Blick hinter die Kulissen zu zeigen. In der Historienserie spielen die Hausangestellten genauso viele Hauptrollen, wie die hochwohlgeborenen Familienmitglieder. Die Serie lebt davon sowohl das Leben „oben“ als auch „unten“ zu zeigen. Die Geschichten der Charaktere sind – ungeachtet ihres Standes – miteinander verwoben.

Eine Gruppe von sieben elegant gekleideten Menschen sitzt an einem festlich gedeckten Holztisch in einem stilvollen, warm beleuchteten Raum. Die Atmosphäre wirkt freundlich und gesellig, auf dem Tisch stehen Kerzen, Gläser mit Getränken und Teller mit Essen. Die Personen lachen und unterhalten sich in gemütlicher Runde. Im Hintergrund hängen Bilder und Jagdtrophäen an der Wand.
Die Hausangestellten der Familie Crawley in „Downton Abbey“ haben auch ab und an etwas zu feiern. Foto: Carnival Film & Television

„Bridgerton“: Das ändert sich in der 4. Staffel

In der vierten Staffel schneidet sich „Bridgerton“ nun aber eine Scheibe von „Downton Abbey“ ab: Diesmal nimmt auch „Bridgerton“ uns mit „nach unten“.

Davon bekommen wir schon gleich in der ersten Folge einen guten Eindruck: Wir sehen den Angestellten der Familie Bridgerton dabei zu, wie sie Violets (Ruth Gemmell) Maskenball vorbereiten, die Bridgertons ankleiden und alle Speisen und Getränke darreichen. Außerdem bekommen deren Charaktere mehr Dialoge und mehr Screentime. Und wir sehen, wie sie mit den Bridgertons interagieren, aber auch untereinander.

Darum zeigt Staffel 4 das Leben hinter den Kulissen

Dieser Sinneswandel in der erhöhten Aufmerksamkeit für das Personal kommt nicht von ungefähr. Es ist ein wichtiger Teil der Handlung, da ein neuer Hauptcharakter aus eben dieser Welt kommt: Benedicts Love-Interest. Um Sophies (Yerin Ha) Geschichte besser nachvollziehen zu können, müssen wir auch sehen, wie ihr Alltag als Zofe abläuft und wie sehr sich ihr Leben von Benedicts (Luke Thompson) unterscheidet.

Verschaffe dir im Trailer einen noch besseren Eindruck davon:

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Video: Netflix