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„Bares für Rares“: Skandal um TV-Händler Fabian Kahl

„Bares für Rares“-Star Fabian Kahl droht womöglich neuer Ärger.

Fabian Kahl
Fabian Kahl droht womöglich der nächste Shitstorm. Foto: instagram.com/fabiankahl_official

Der Ärger um den „Bares für Rares“-Star Fabian Kahl scheint einfach nicht abzureißen. Erst im April 2020 brach ein riesiger Shitstorm über ihn herein, nachdem er auf Instagram ein Bild teilte, das unter den Fans für Unmut sorgte. Während einer Safari-Tour posierte er neben einem Schild, dass ausdrücklich darum bat nicht aus dem Auto zu steigen. So wenig Respekt für die Regeln des Naturparks rief Unverständnis unter seinen Fans hervor. Doch nun droht womöglich der nächste Shitstorm.

 

„Bares für Rares“ | Fabian Kahl: Landratsamt schaltet sich ein

Dieses Mal geht es um die Regeln zum Schutz vor der Corona-Pandemie, mit denen sich auch schon Ex-Schlagerstar Michael Wendler wenig anfreunden konnte. Die Familie von Fabian Kahl betreibt seit 2000 das Schloss Brandenstein in Thüringen, zu dem auch das Café „Angstfrei“ und einem Antiquitätenhandel gehören. „Fast jeden Sonntag“ sei er selbst im Schloss Brandenstein zum Schätz- und Ankauftag anzutreffen, verriet er nach eigener Aussage. Seine Bekanntheit ziehe dabei die Menschen an und helfe somit, das alte Schloss in Schuss zu halten. Doch auf der Website des Schlosses verbreitet die Familie nun wilde Theorien zum Corona-Virus und setzt für Besucher nun sogar die Maskenpflicht außer Kraft! Auf der Website heißt es dazu: „In Zeiten anmaßender Coronaauflagen entscheidet jeder mündige Gast eigenverantwortlich, ob und welchen Schutz er vor dem Eintritt treffen will.“ Weiterhin heißt es: „[…] einem Lockdown für alle Narren, die sich am heiligen Leben vergreifen, sich anmaßen alles und jeden zu kontrollieren und denen Machtgier und Profitmaximierung wichtiger sind als Frieden, Gesundheit und lebendige demokratische Prinzipien.“

Ob ein Maskenschutz getragen wird, soll jeder Besucher selbst entscheiden. Foto: schloss-brandenstein.de

Fabian Kahls Vater Holger warnt die Besucher auch gleich noch vor der Impfpflicht und den Medien: „Suche Dir Informationsquellen, die Dich nicht belügen oder mit Halbwahrheiten füttern. Schalte Radio und Glotze ab, wenn sie Dir Angst machen.“ Fabian Kahl selbst möchte damit nichts zutun haben, wie er gegenüber der Bild-Zeitung verriet: „Ich habe sowohl mit der Website von Schloss Brandenstein, als auch mit der politischen oder anderweitigen Einstellung meiner Eltern nichts gemein.“ Von dem Foto möchte er sich aus geschäftlichen Gründen dennoch nicht löschen lassen. Zur Maskenpflicht wollte er sich nicht äußern. Ob das als Distanzierung wirklich reicht? Das ZDF kommentierte den Vorfall nüchtern: „Fabian Kahl distanziert sich klar und eindeutig von den Aussagen seiner Eltern. Wir kommentieren diese nicht.“, während das Landratsamt des Saale-Orla-Kreises sich nun wegen der Aufhebung der Maskenpflicht in gewerblichen Räumen einschalten wird: „Das ist ein geeigneter Anfangsverdacht für weitere Nachforschungen.“

 
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