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„Bachelor“-Produzentin packt über Affäre mit Rosenkavalier aus: „Die Grenze wurde überschritten“

Neue Enthüllungen aus der Welt vom „Bachelor“: Eine Ex-Produzentin spricht über eine verbotene Nähe hinter den Kulissen ...

Bild von Der Bachelor
Damit haben „Bachelor“-Fans wohl nicht gerechnet. Foto: RTL

Jahrelang wurde spekuliert, jetzt spricht sie selbst darüber: Die ehemalige „Bachelor“-Produzentin Julie LaPlaca verarbeitet ihre enge Verbindung zu Ex-Rosenkavalier Peter Weber in ihren Memoiren „The Love Producer“. Darin gewährt sie nicht nur einen seltenen Blick hinter die Kulissen der beliebten Datingshow, sondern spricht auch offen darüber, wie aus einer beruflichen Beziehung eine emotionale Nähe wurde und warum sie heute sagt: „Die Grenze wurde überschritten.“

Julie LaPlaca über Peter Weber: „Die Grenze wurde überschritten“

Julie LaPlaca arbeitete von 2014 bis 2021 als Produzentin für das US-Format „The Bachelor“ und betreute ab Hannah Browns „Bachelorette“-Staffel erstmals direkt den jeweiligen Hauptprotagonisten. Während der Dreharbeiten zu Peter Webers Staffel im Jahr 2019 verbrachten die beiden nahezu rund um die Uhr Zeit miteinander – eine Nähe, die laut LaPlaca schließlich über das rein Berufliche hinausging.

Im Gespräch mit Entertainment Weekly beschreibt sie, dass zwischen Produzenten und den jeweiligen Rosenkavalieren eine besondere Vertrautheit entstehe, die Zuschauerinnen und Zuschauer kaum mitbekämen. Über ihre Verbindung zu Weber sagt sie: „Es gibt diese besondere Bindung, die niemand sieht. … Es wurde kompliziert und die Grenzen verschwammen.“

Sie schildert außerdem, dass sie Peter Weber gegenüber zeitweise offener gewesen sei als ihrem damaligen Partner nach fünf Jahren Beziehung. Diese Entwicklung habe sie letztlich dazu gebracht, ihre Rolle bei der Show und ihr eigenes Leben zu hinterfragen.

Gerüchte um eine Affäre sorgten schon 2020 für Schlagzeilen

Fans erinnern sich: Bereits während der Ausstrahlung von Peter Webers „Bachelor“-Staffel machten Gerüchte die Runde, der Pilot habe sich nicht in eine Kandidatin, sondern in eine Produzentin verliebt. Auslöser waren gemeinsame Silvesterfotos von Weber und LaPlaca. Offiziell bestätigt wurde eine romantische Beziehung damals nie. Stattdessen verlobte sich Weber im Finale mit Hannah Ann Sluss, die Beziehung scheiterte jedoch kurz nach den Dreharbeiten. Auch ein späterer Annäherungsversuch mit Finalistin Madison Prewett blieb erfolglos.

Peter Weber wehrt sich gegen das Enthüllungsbuch

Peter Weber
Peter Weber meldete sich bereits zu Wort. Foto: IMAGO / MediaPunch

Kurz vor der Veröffentlichung von „The Love Producer“ meldete sich Peter Weber nun selbst zu Wort und machte deutlich, dass er wenig von LaPlacas Buch hält. In einem Kommentar zu einem Instagram-Beitrag des Podcasts „The Viall Files“ schrieb der ehemalige „Bachelor“-Kandidat: „Ich habe diese Phase meines Lebens hinter mir gelassen und trage letztendlich die Verantwortung für meine Entscheidungen.“ Gleichzeitig erklärte er, er habe LaPlaca mehrfach gebeten, „private, intime Details“ für sich zu behalten. „Hier ging es nicht mehr um eine Fernsehsendung.“

Ein weiterer Vorwurf lastet besonders schwer auf Weber: Laut seiner Aussage habe LaPlaca ihn während eines Einzel-Dates mit Hannah Ann Sluss beeinflusst und ihm gesagt: „Du wirst in den Augen Amerikas wie der größte Idiot der Welt dastehen, wenn du ihr deine Rose gibst.“ Weber kritisierte diese angebliche Manipulation scharf und erklärte: „Ich finde es falsch, jemandem so den Kopf zu verdrehen und dann auch noch ein Buch über diese Person zu schreiben.“

„The Love Producer“ verspricht ungewohnte Einblicke hinter die Kulissen

In ihren Memoiren möchte Julie LaPlaca jedoch nicht nur über Peter Weber sprechen. Das Buch erzählt von ihrem Leben hinter den Kameras, ihrem Ausstieg aus der Reality-TV-Welt und ihrem persönlichen Weg nach einer schwierigen Lebensphase. Sie betont, dass sie viele Jahre andere Menschen dazu gebracht habe, ihre Gefühle offenzulegen – während sie ihre eigenen stets verborgen habe. Nun wolle sie endlich ihre eigene Geschichte erzählen.

Ob „The Love Producer“ tatsächlich neue Antworten auf eines der größten Rätsel der „Bachelor“-Geschichte liefert oder die Debatte weiter anheizt, dürfte sich mit der Veröffentlichung am 7. Juli zeigen.