Zwischen Ruhm und Absturz

„BABO“ auf Netflix: Haftbefehl-Doku enthüllt – Er war schon klinisch tot!

Die neue Dokumentation „BABO – Die Haftbefehl-Story“ über die Deutschrap-Legende zeigt schockierende Szenen und offenbart die Wahrheit hinter seinem Gesundheitszustand.

Aykut Anhans Seitenprofil im dunklen Licht.
Haftbefehl schockt mit Geständnissen in seiner Netflix-Doku. Foto: Netflix

Seit dem 28. Oktober können Fans und Zuschauer:innen einen völlig neuen Einblick in das Leben des Deutschrappers Haftbefehl bekommen. Die Doku „BABO – Die Haftbefehl-Story“ liefert dabei einige neue Schockmomente.

Nach Haftbefehls Auftritt und öffentlichem Absturz 2022 in Mannheim wurde es eine Zeit lang still um den Künstler. Eine abgesagte Tour und ein verschobenes Album waren die Folge seines damaligen Zustands – doch kaum jemand wusste: Das war erst der Anfang.

25 Jahre im Rausch – Haftbefehls Kampf mit den Drogen

Schon vorher waren einige Details über die Vergangenheit des Rappers bekannt. Seine Texte wurden zum Sprachrohr einer ganzen Generation – roh, ehrlich und schonungslos. Zwischen den Zeilen verrieten sie bereits einige dunkle Kapitel seines Lebens. Doch in der Dokumentation wird klar: Der Mann hinter Haftbefehl, Aykut Anhan, konsumierte das erste Mal Kokain im Alter von nur 13 Jahren.

Den in Offenbach aufgewachsenen Rapper prägte eine Kindheit voller Traumata, Verantwortung und extremer Erfahrungen. Zwischen familiären Problemen, sozialem Druck und frühen Schicksalsschlägen musste Aykut viel zu schnell erwachsen werden. Doch mit wachsendem Erfolg und Ruhm kamen auch neue Dämonen: Drogen, Abstürze und der ständige Kampf mit sich selbst.

Klinisch tot: Er wollte sich das Leben nehmen

Seine Karriere bleibt vom Drogenkonsum gezeichnet – doch Haftbefehl macht trotzdem weiter. 2023 dann der Schock: Nur eine Woche nach einem Konzert in Frankfurt gerät der Rapper in einen heftigen Streit mit seinem Bruder Cem Anhan – und fasst daraufhin den Entschluss, sich das Leben zu nehmen. Mit einer Kokain-Überdosis wird er ins Krankenhaus eingeliefert und kann wiederbelebt werden. Doch kaum erwacht, reißt er sich los, verlässt die Station – und macht dort weiter, wo er aufgehört hat: „Direkt weiter, zehn Gramm.“

Wie geht es Haftbefehl jetzt?

„Irgendwann kam der Moment, an dem wir gemerkt haben: Wenn wir jetzt nichts tun, wird er entweder sterben oder für den Rest seines Lebens beeinträchtigt sein“, sagt Cem in „BABO – Die Haftbefehl-Story“. Tatsächlich war es sein Bruder, der ihm das Leben rettete. Ohne ihn, so Aykut selbst, wäre er heute vermutlich nicht mehr am Leben.

Die ganze Geschichte – jetzt auf Netflix.

Quellen