„Avatar – Der Herr der Elemente“, Staffel 2: Ende erklärt – Stirbt Aang wirklich?
Stirbt Aang wirklich? Warum wechselt Zuko die Seiten? Und wie fiel Ba Sing Se ohne Belagerung? Wir klären euch das Finale der zweiten Staffel von „Avatar – Der Herr der Elemente“!
Lange galt Ba Sing Se als uneinnehmbare Festung. Die riesigen Mauern sollten das Erdkönigreich vor der Feuernation schützen, doch das Finale zeigt, dass die größte Gefahr nicht von außen kommt...
Wie ist Ba Sing Se gefallen?
Nach ihrer Ankunft in Ba Sing Se entdeckt Azula, dass Long Feng und die Dai Li den Erdkönig im Hintergrund manipulieren und die eigentliche Macht ausüben. Azula verbündet sich zunächst mit Long Feng, nutzt dessen Einfluss und verschafft sich Zugang zur politischen Führung der Stadt.
Sobald sie ihre Position gesichert hat, wendet sie sich jedoch gegen ihren Verbündeten. Sie lässt die verbliebenen Generäle ausschalten, übernimmt mithilfe der Dai Li die Kontrolle über die Verteidigung und zwingt Long Feng, ihren Befehlen zu folgen. Gleichzeitig tritt sie gegenüber dem Erdkönig als diplomatische Verbündete auf, sodass kaum Widerstand entsteht.
Erst nachdem Ba Sing Se bereits von innen kontrolliert wird, öffnet sie die Stadttore für die Truppen der Feuernation. Dadurch fällt die als uneinnehmbar geltende Hauptstadt praktisch ohne jeglichen Widerstand.
Warum schließt sich Zuko Azula an?
Zukos Entscheidung gehört zu den größten Überraschungen des Finales.
Im Verlauf der Staffel scheint sich der verstoßene Prinz immer weiter von der Feuernation zu lösen. Er hilft den Menschen in Ba Sing Se als Blauer Geist, versöhnt sich mit Iroh und riskiert sogar sein Leben, um Katara zu retten. Alles deutet darauf hin, dass seine Läuterung abgeschlossen ist.
Doch dann erscheint Azula. Sie bietet ihrem Bruder genau das an, wonach er seit Beginn der Serie gesucht hat: die Rückkehr in die Feuernation, seine verlorene Ehre und seinen Platz in der königlichen Familie. Gleichzeitig erinnert sie ihn daran, dass ihre Mutter immer wollte, dass die Geschwister zusammenhalten.
Hinzu kommt, dass Zuko das Leben als Flüchtling zunehmend belastet. Er hat erlebt, wie gewöhnliche Menschen unter dem Krieg leiden, musste selbst Hunger, Armut und Ausgrenzung erfahren und sieht in Azulas Angebot einen Ausweg.
Schließlich entscheidet er sich gegen Iroh und kämpft gemeinsam mit Azula gegen Aang und Katara. Nach dem Sieg kehrt Zuko in die Feuernation zurück und wird von Feuerlord Ozai als Held gefeiert – obwohl letztlich Azulas Blitz den Avatar außer Gefecht gesetzt hat.
Stirbt Aang am Ende von Staffel 2?
Ja – zumindest für kurze Zeit.
Im Kampf gegen Azula und Zuko aktiviert Aang den Avatar-Zustand und gewinnt zunächst die Oberhand. Als er Azula verschonen will und den Avatar-Zustand wieder verlässt, nutzt sie den Moment für einen Überraschungsangriff. Ihr Blitz trifft Aang direkt in die Brust und tötet ihn.
Der Angriff ist besonders gefährlich, weil Aang im Avatar-Zustand getroffen wird. Bereits zuvor wird erklärt, dass der Avatar-Zyklus endet, wenn ein Avatar in diesem Zustand stirbt. Es gäbe dann keine Wiedergeburt und keinen neuen Avatar mehr.
Katara kann das verhindern. Sie besitzt noch immer das spirituelle Wasser aus der Oase des Nordpols, das sie am Ende der ersten Staffel erhalten hat. Schon zuvor erklärt sie, dass dieses Wasser selbst schwerste Verletzungen heilen kann. Mit dessen Hilfe gelingt es ihr, Aang wiederzubeleben – doch der Avatar bleibt schwer verletzt.
Für Team Avatar endet Staffel 2 damit in ihrer bislang größten Niederlage: Ba Sing Se ist verloren, Iroh wird gefangen genommen und die Feuernation steht so nah an ihrem Ziel wie nie zuvor. Ein Glück, dass Staffel 3 bereits bestätigt wurde...









