Skandal weitet sich aus

Aufgetauchtes Epstein-Foto bringt „Melania“-Regisseur Brett Ratner in Erklärungsnot

Sein Film „Melania“ sorgt aktuell weltweit für Schlagzeilen. Doch jetzt taucht Regisseur Brett Ratner in einem schrecklichen Zusammenhang auf – in den „Epstein-Akten“

Producer Brian Grazer, Donald Trump, Director Brett Ratner, Melania Trump and Sean Diddy Combs arriving at the world premiere of Tower Heist
Produzent Brian Grazer, Donald Trump, Regisseur Brett Ratner, Melania Trump and Sean Diddy Combs bei einer Premiere im Jahr 2011. Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire

Drei Millionen Seiten, tausende Videos und Fotos und ungezählte Mails: Die neuen veröffentlichten Dokumente im „Epstein-Skandal“ sorgen weltweit für Aufregung. Und plötzlich stehen auch Menschen im Mittelpunkt, die bislang noch nicht aufgetaucht waren. Jetzt erwischte es auch Brett Ratner (56) – der Regisseur des „Melania“-Films!

Ratner grinst mit Epstein in die Kamera

Denn in den neuen Akten gibt es auch ein Foto – und das zeigt ihn mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66). Genauer: Der Regisseur sitzt auf einem Sofa, umarmt eine junge Frau und grinst in die Kamera. Daneben sitzt Epstein, an ihn schmiegt sich eine junge Frau. Die Gesichter der beiden Frauen wurden dabei unkenntlich gemacht. Für Ratner nicht die erste Verbindung zu Epstein. Bereits in einer früheren Veröffentlichung war er auf einem Foto zu sehen. Dabei posierte er neben dem französischen Modelagenten Jean-Luc Brunel. Auch er soll tief im Sex-Sumpf verstrick gewesen sein. Brunel wurde angeklagt, er soll ein Kind vergewaltigt haben. 2022 wurde er tot in seiner Gefängniszelle gefunden.

Insider überraschen die Kontakte zu Epstein nicht. Denn: 2017 warfen ihm gleich sechs Frauen sexuelle Übergriffe vor. Eine von ihnen: Schauspielerin Olivia Munn. Sie warf ihm vor, dass er 2004, bei einem Besuch am Set von Ratners Film „After the Sunset“, in seinem Wohnwagen vor ihr masturbiert hat. Andere warfen ihm vor, dass er sie bis ins Badezimmer verfolgt hätte. Ratners Anwalt bestritt alle Vorwürfe, es gab keine Anzeigen bei der Polizei.

Nach Sex-Skandal verlor Ratner viele Aufträge

Trotzdem hatten die Vorwürfen Folgen: Der „Rush Hour“-Regisseur verlor viele Aufträge. Bis er jetzt als Regisseur für den Film über Amerikas First Lady Melania Trump (55) verpflichtet wurde – sein erster großer Film seit neun Jahren. Jetzt reißt der Epstein-Skandal ihn wieder in den Sex-Sumpf. Zwar wird ihm kein Fehlverhalten vorgeworfen. Doch gleichzeitig gibt es Berichte über „Chaos“ am Set von „Melania“. Und auch die Kritiker kennen keine Gnade: Sie verrissen seinen Film.

Ratner ist nicht der Einzige, der durch die neuen Veröffentlichungen betroffen ist. Auch Andrew, den gefallen Royal, bringen neue Bilder in Schwierigkeiten. Die Miniserie „A Very Royal Scandal“ zeigt schonungslos, wie Prinz Andrew in den Strudel des Epstein-Skandals geriet und warum sein BBC-Interview zum Fiasko wurde. Am Ende verlor Andrew fast alles – seine Titel, seine königliche Unterkunft.

Und auch die First Lady selbst kommt in den neuen Unterlagen vor. Sie schrieb zwei Jahre vor ihrer Hochzeit mit Donald Trump (79) an die Epstein-Komplizin Ghislaine Maxwell eine Mail: „Schöne Story über JE (=Jeffrey Epstein, Anmerkung d. Redaktion) im New York Magazine. Du siehst toll aus auf dem Bild.“ Das zeigt: Die Frauen müssen mehrfach Kontakt gehabt haben...