ARD-Entscheidung: So geht es mit Miosga, Maischberger & Klamroth weiter
Die ARD hat die Zukunft ihrer Polit-Talkshows entschieden: „Caren Miosga“, „Maischberger“ und „Hart aber fair“ bleiben bis mindestens 2027 im Programm – doch es gibt auch spannende Neuerungen.

Die öffentlich-rechtliche ARD setzt in den kommenden Jahren weiter auf ihre bekannten Polit-Talks, die regelmäßig im Ersten laufen. Sowohl Caren Miosga (56) als auch Sandra Maischberger (59) und Louis Klamroth (35) erhalten grünes Licht für weitere Staffeln ihrer Sendungen. Doch während sich bei Miosga und Maischberger kaum etwas ändert, soll es bei Klamroth zusätzliche Impulse geben.
ARD verlängert Polit-Talkshows bis 2027
Wie die ARD mitteilte, haben die Gremien der Landesrundfunkanstalten den Produktionsverträgen zugestimmt. Damit bleiben die drei Formate bis mindestens Ende 2027 fester Bestandteil des Programms. Laut Rundfunkverbund setzt man damit auf ein „komplementär aufgestelltes Talkkonzept“, das die politische Diskussion in Deutschland weiterhin prägen soll.
Mehr Vielfalt durch neue Formate mit Louis Klamroth
Während „Caren Miosga“ und „Maischberger“ unverändert weitergeführt werden – auch die Zahl der Ausgaben bleibt gleich – darf sich Louis Klamroth zusätzlich ausprobieren. Der Moderator von „Hart aber fair“ soll mit innovativen Projekten vor allem jüngere Zuschauerinnen und Zuschauer erreichen.
Geplant sind neue Formate für die ARD-Mediathek, die sich in Machart, Themenauswahl und Gestaltung speziell an ein Publikum richten, das klassisches Fernsehen immer weniger nutzt. Darüber hinaus wird Klamroth künftig mehrmals im Jahr Townhall-Runden leiten, bei denen Bürgerinnen und Bürger direkt mit Politikerinnen und Politikern diskutieren können.
Christine Strobl betont Bedeutung offener Debatten
ARD-Programmdirektorin Christine Strobl (54) erklärt: „In den vergangenen Jahren haben wir das Talkangebot der ARD konsequent weiterentwickelt. Diesen Weg gehen wir weiter: Gesellschaftliche und politische Themen wollen wir für alle Zielgruppen durch noch mehr Formatvielfalt für Das Erste und auch die ARD-Mediathek zugänglich machen. Gerade in diesen bewegten Zeiten ist es so wichtig, Debattenräume für unterschiedliche Meinungen zu schaffen.“
Für das Publikum heißt die Entscheidung: Die bekannten Gesichter bleiben und es kommt frischer Wind ins Programm. Besonders interessant dürfte die Frage sein, wie Klamroth die neuen Konzepte umsetzt und ob es gelingt, auch junge Menschen stärker für politische Debatten zu gewinnen.
Quellen
ARD







