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Alexander Zverev gibt nach Wimbledon-Schock Update: So geht es seinem Knie nach dem Finale gegen Jannik Sinner

Alexander Zverev sorgt im Wimbledon-Finale mit einem schmerzhaften Sturz für einen Schreckmoment. Nach der Niederlage gegen Jannik Sinner spricht der deutsche Tennisstar über sein angeschwollenes Knie und gibt ein erstes Gesundheitsupdate.

Alexander Zverev sorgt im Wimbledon-Finale mit einem schmerzhaften Sturz für einen Schreckmoment
Alexander Zverev gibt Entwarnung. Foto: IMAGO / Paul Zimmer

Der Traum vom Wimbledon-Titel ist für Alexander Zverev geplatzt! Zwischenzeitlich stand sogar die Sorge im Raum, dass sich der deutsche Tennisprofi schwerer verletzt haben könnte. Im Finale gegen Jannik Sinner rutschte der Hamburger im dritten Satz auf dem Rasen des Centre Courts aus und überstreckte dabei sein rechtes Knie. Trotz sichtbarer Schmerzen spielte Zverev die Partie zu Ende. Nach dem Match sprach er offen über seinen Gesundheitszustand und machte seinen Fans Hoffnung.

Schreckmoment im Wimbledon-Finale: Zverev bleibt nach Sturz liegen

Das Endspiel gegen Titelverteidiger Jannik Sinner war über weite Strecken ausgeglichen. Die ersten beiden Sätze wurden jeweils erst im Tiebreak entschieden, ehe das Match im dritten Durchgang eine entscheidende Wendung nahm.

Beim Stand im dritten Satz rutschte Zverev auf dem Rasen aus und überstreckte dabei sein rechtes Knie. Der 29-Jährige blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden liegen. Sinner eilte sofort auf die andere Platzseite und half seinem Gegner wieder auf. Eine längere Behandlung benötigte Zverev nicht – er entschied sich, das Finale fortzusetzen.

Alexander Zverev gibt Entwarnung: „Es ist ein bisschen angeschwollen“

Nach der Niederlage mit 7:6 (9:7), 6:7 (2:7), 3:6, 4:6 erklärte Zverev, dass die Verletzung offenbar glimpflicher ausgegangen sei als zunächst befürchtet. „Es ist ein bisschen angeschwollen tatsächlich“, sagte der French-Open-Sieger. Gleichzeitig gab er vorsichtige Entwarnung: Er könne „normal gehen“.

Auch eine schwerwiegende Verletzung hält der Weltranglistenzweite nach eigener Einschätzung derzeit für unwahrscheinlich. „Ich glaube nicht, dass es so schlimm“ sei. Weiter erklärte er: „Ich habe es wieder zu sehr in die Extension gebracht. Wahrscheinlich wieder ein bisschen ein Knochen-an-Knochen-Prall. Ich glaube aber nicht, dass ich mir etwas gebrochen habe.

Der Sturz machte sich vor allem beim Aufschlag bemerkbar

Obwohl Zverev weiterspielte, blieb der Zwischenfall nicht ohne Folgen. Kurz nach dem Sturz musste er erstmals im gesamten Match seinen Aufschlag abgeben – ein entscheidender Moment im Finale. Der Hamburger schilderte anschließend, wo ihn das Knie besonders einschränkte: „Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten, beim Aufschlag richtig abzustoßen“, weshalb seine Aufschlaggeschwindigkeit „nachgelassen“ habe.

Abseits seines Services fühlte er sich dagegen kaum beeinträchtigt. „Aber alles andere lief gut. Ich habe mich gut von der Grundlinie aus bewegt und dort gut gespielt.

Erinnerungen an frühere Knieverletzung in Wimbledon

Für Zverev weckte der Vorfall unangenehme Erinnerungen. Bereits vor zwei Jahren hatte er sich beim Rasenklassiker am Knie verletzt. Damals, so erinnerte sich der deutsche Tennisstar, „habe ich mir den Knochen angebrochen“. Im Vergleich dazu bewertet er die aktuelle Verletzung deutlich optimistischer. Bereits 2024 hatte Zverev öffentlich gemacht, dass er nach der damaligen Blessur unter „ein Knochenödem und eine Zerrung in der Kapsel“ gelitten hatte.

Sportlich musste sich Zverev am Ende dem Weltranglistenersten geschlagen geben. Sinner verteidigte mit seinem Erfolg den Wimbledon-Titel und verhinderte, dass Zverev nur wenige Wochen nach seinem Triumph bei den French Open seinen zweiten Grand-Slam-Titel feiern konnte.

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