Aleks Petrović: Warum seine Entschuldigung so einen bitteren Beigeschmack hat
„Temptation Island VIP“-Kandidat Aleks Petrović sorgt erneut für heftige Debatten – seine späte Entschuldigung wirkt auf viele wie ein durchschaubarer Versuch der Schadensbegrenzung.

Aleks Petrović steht nach der sechsten Folge von „Temptation Island VIP“ weiter im Fokus. Seine Aktionen wirken wie ein Echo, das nicht verstummt. Während seine Verlobte Vanessa Nwattu noch gar nicht weiß, was sie beim Lagerfeuer erwartet, kämpft der 34-Jährige im Netz längst um seinen Ruf. Doch ausgerechnet sein Statement auf Instagram entfacht die Debatte erneut – und macht die Situation für ihn eher schwieriger.
Der Wendepunkt: Szenen, die Fans sprachlos zurückließen
Während der Bootstour, die eigentlich eine ausgelassene Stimmung verspricht, zeigte Aleks ein Verhalten, das viele Zuschauer:innen fassungslos zurückließ. Champagner ins Gesicht der Verführerinnen, überhebliche Kommentare, respektloser Umgang – alles dokumentiert und klar im Bild.
Doch die wirklich heikle Szene spielte sich erst nach der Tour ab. Aleks glaubte, die Kameras seien abgeschaltet. Die Mikrofone liefen jedoch weiter. Und so bekam das Publikum einen ungeschönten Einblick in seine Gedankenwelt – inklusive Aussagen, die Vanessa direkt herabwürdigten. Unter anderem beschwerte er sich über sein Sexleben und sagte: „Meine Frau gibt nicht, wie diese Fische“. Diese Tonspur wurde zum zentralen Punkt der Empörung – nicht nur wegen der Wortwahl, sondern auch wegen der Haltung dahinter.
Zwei Wochen später: Ein Statement, das alles nur komplizierter macht
Lange hatte Aleks geschwiegen, sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, während Social Media brodelte. Erst knapp zwei Wochen nach der Veröffentlichung erklärte er sich in einem Instagram-Reel. Er wirkte emotional, nannte sein Verhalten „bodenlos und respektlos“ und gestand, dass er „einiges aufarbeiten müsse“. Doch genau an dieser Stelle beginnt der Bruch, der seine Entschuldigung so problematisch macht. Zwischen Reue und Emotionalität schob er plötzlich Vorwürfe in Richtung Zuschauer:innen: Sie hätten „bösartig aufgekocht“ und „viel hineininterpretiert“. Zugleich betonte er, er habe „noch nie Jemanden emotional manipuliert, um Intimität zu erzeugen“.
Was für viele Fans wie ein erneutes Ausweichen der Verantwortung klang, wirkte für andere wie eine Art Selbstrechtfertigung – und eben nicht wie ein klares Schuldeingeständnis.
Warum Zuschauer:innen seine Worte nicht ernst nehmen können
Die Kommentare unter seinem Reel zeigen, wie stark die Vertrauensbasis bereits beschädigt ist. Viele Nutzer:innen kritisieren die Kombination aus Entschuldigung und Rechtfertigung. Eine der häufigsten Reaktionen lautet sinngemäß: Reue wirkt unglaubwürdig, wenn sie direkt relativiert wird. Eine Userin bringt es offen auf den Punkt: „Eine Entschuldigung verliert an Gewicht, wenn man im gleichen Moment wieder versucht, anderen die Verantwortung zuzuschieben.“
Hinzu kommt: Aleks hatte Vanessa auch in den vergangenen Wochen öfter in Interviews oder Social-Media-Interaktionen spitzen Kommentaren ausgesetzt. Für viele ergibt sich dadurch ein Gesamtbild, das schwer wegzuwischen ist.
Welche Folgen ihm jetzt drohen könnten
In seinem Statement betont Aleks, er arbeite seit sechs Monaten in einer Einzeltherapie an sich selbst. Ob dies die Wogen glätten kann, bleibt jedoch fraglich. Für ihn selbst geht es jedoch längst nicht mehr nur um seine Beziehung. Es geht um seine Außendarstellung, seine Glaubwürdigkeit – und möglicherweise auch um die Frage, ob Reality-TV-Fans ihn in Zukunft überhaupt noch sehen wollen.
Quellen
Instagram / aleks_petrovic
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