Sie war seit Staffel 2 dabei

„Die Simpsons“: Serientod nach 35 Staffeln – diesmal für immer!

Nun heißt es wirklich Abschied nehmen. Nach mehr als 30 Jahren wird diese Figur nun nie wieder bei „Die Simpsons“ zu sehen sein.

Lisa hält ein Megaphon, sie sieht dabei sehr verstört aus. In der Mitte ihres Gesichts teilt sich das Bild in Vergangenheit und dem Jetzt
Zukünftig werden mit einem „Die Simpsons“-Urgestein weniger auskommen müssen. Foto: Disney+

Damit hatte wirklich niemand gerechnet! Am 16. November lief „Sashes to Sashes“, die 17. Folge der 37. Staffel von „Die Simpsons“, über die Bildschirme – und eröffnete mit dem Tod eines echten Serien-Urgesteins…

Ein unerwarteter Abschied in Springfield

In der Auftaktszene der Folge ist ganz Springfield wieder einmal zum Gottesdienst in der Kirche versammelt – doch dann wird Reverend Lovejoy während seiner Predigt völlig überraschend unterbrochen.

„Und Moses erhob seinen Stab gen Himmel, und der Herr sandte einen mächtigen Sturm, der donnerte wie—“, beginnt er, als plötzlich die Orgel mitten im Satz losdröhnt. „Ach komm schon, Alice, das ist doch etwas übertrieben“, murmelt er – bis ihm auffällt, dass etwas nicht stimmt. Kurz darauf sehen wir Alice, wie sie über den Orgel­tasten zusammengesackt ist: leblos, mit starren Augen und herausgestreckter Zunge.

Alice, leblos, mit starren Augen und herausgestreckter Zunge.
Alice hatte ihren ersten Auftritt bereits 1991 in der Folge „Drei Freunde und ein Comic-Heft“ aus Staffel 2. Foto: Fox / Disney

Viele Fans nahmen diese Szene zunächst gelassen, schließlich ist es nicht das erste Mal, dass Alice’ Tod in der Serie gezeigt wird. Bereits 2011, in Staffel 23, Folge „Das Ding, das aus Ohio kam“, wurde sie von einem Robopet im Seniorenheim von Springfield getötet. Sie tauchte in späteren Episoden jedoch weiterhin auf – so wie die meisten Figuren, die bei „Die Simpsons“ den Serientod starben.

„Ja, sie ist mausetot.“

Co-Executive-Producer Tim Long (56) bestätigte nun jedoch gegenüber Entertainment Weekly, dass Alice’ Tod diesmal endgültig ist: „In gewisser Weise wird Alice, die Organistin, durch die schöne Musik, die sie geschaffen hat, ewig weiterleben“, erklärte er. „Aber in einem anderen, wichtigeren Sinne: Ja, sie ist mausetot.

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Das Traurige an der Sache – natürlich abgesehen von Alices Tod – ist, dass ihr Ableben nicht einmal im Mittelpunkt der Handlung steht. Vielmehr dient es als Ausgangspunkt für einen Konflikt zwischen Lisa und Joe Quimby III. So vermacht Alice ihr gesamtes Vermögen der Schule, um ein neues Musikprogramm zu finanzieren. Während Lisa begeistert von diesem Geschenk ist, versucht der Bürgermeistersohn, die Schüler davon zu überzeugen, das Geld stattdessen für „ein episches dreitägiges Musikfestival“ einzusetzen...