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ARTE

Zaatari - Leben im Nirgendwo

Dokumentarfilm D Original-Titel: Zaatari - Leben im Nirgendwo
Zaatari - Leben im Nirgendwo
  • Landwirt Bader Al-Shilbi konnte aus seiner Heimat nur eine Handvoll Erde mitnehmen. Wenn er sie in Zaatari auf seine Pflanzen streut und alles gießt, riecht es nach Syrien.
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Zaatari - Leben im Nirgendwo
  • Fatima Ahmad Al-Dabaas (li.) gibt im Flüchtlingslager Zaatari Fotokurse für Kinder und Jugendliche. Sie wird von der Hilfsorganisation IRD unterstützt.
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Zaatari - Leben im Nirgendwo
  • Ahmad Harb lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen im Flüchtlingslager Zaatari. Die Familie möchte nach Kanada ausreisen.
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Zaatari - Leben im Nirgendwo
  • Der Ingenieur Ricardo Vargas (re.) hat das Flüchtlingslager Zaatari im Jahr 2012 mit aufgebaut. UNHCR-Mitarbeiter Gavin White (li.) koordiniert die über 40 Hilfsorganisationen, die dort tätig sind.
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Zaatari - Leben im Nirgendwo
  • Das Flüchtlingslager Zaatari wurde im Jahr 2012 mitten in der jordanischen Wüste errichtet. Heute leben dort 80.000 syrische Flüchtlinge.
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Inmitten der jordanischen Wüste entstand im Juli 2012 das Flüchtlingslager Zaatari, das sich schnell zur viertgrößten Stadt Jordaniens entwickelte. Niemand der 80.000 Bewohner Zaataris hat erwartet, jahrelang hier bleiben zu müssen. Der Gedanke, dass dieses Leben auf einem gigantischen Campingplatz die Endstation sein soll, ist für viele unerträglich. Dennoch versuchen sie, sich auf Dauer einzurichten und nach vorne zu blicken. Der Maler Mohammad Al-Jaukhadar möchte ein Stück der zerstörten Heimat nach Zaatari bringen und beginnt, die Wohncontainer zu bemalen. Er lässt Plätze aus Syrien wieder auferstehen und belebt so das eintönige Weiß des Wüstencamps. Aber für viele bleibt es schwer, die neue Situation hinzunehmen, vor allem Jugendlichen fehlt es an Perspektiven. Mubarak ist 19 und wollte eigentlich Lehrer werden. Doch der Krieg nahm ihm diese Zukunftspläne. In Zaatari gibt es zwar ein Schulwesen, aber danach keine Weiterbildungsmöglichkeiten. Mubarak ist frustriert und wütend, er sehnt sich danach, sein Leben wieder in die Hand zu nehmen. Ahmad Harb arbeitet mit Jugendlichen im Camp daran, mit ihrem Frust und ihren Problemen umzugehen. Er hat ein Theater aufgebaut und probt mit jungen Schauspielern bereits sein zehntes Stück. Derzeit ist es "Der Sturm" von William Shakespeare, es spiegelt die Situation der Flüchtlinge wider. Der Dokumentarfilm zeigt das Leben der Flüchtlinge, die angesichts schwerster familiärer und materieller Verluste über sich hinauswachsen und außergewöhnliche Wege entwickeln, um für sich und ihre Familien ein neues Leben aus dem Nichts aufzubauen.
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Informationen

HD 16:9 Showview-Nummer: 8-058-724

Produktionsinformationen

Deutscher Titel Zaatari - Leben im Nirgendwo
Original Titel Zaatari - Leben im Nirgendwo
Genre Dokumentarfilm
Produktionsland Deutschland
Produktionjahr 2017

Filmcrew

Regie Paschoal Samora
Drehbuch Ana Claudia Streva
Drehbuch Lea-Marie Körner
Kamera Thomas Keller
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