Zum Hauptinhalt springen
Killer-Romantik

Warum Freitag, der 13. mein Valentinstag ist

Auch wenn mir ab und an nachgesagt wird, nicht romantisch zu sein, weise ich das von mir. Mit Valentinstag kann ich dennoch nichts anfangen. Ich zelebriere lieber Freitag, den 13. Und das kann ich dieses Jahr sogar dreimal machen.

Ein Paar sitzt entspannt auf einer roten Couch in einem hellen, freundlichen Wohnzimmer. Die Frau trägt einen „Horror Movies & Chill“-Hoodie, hält einen blutigen Lutscher und ein rotes Getränk, während der Mann ein Craft Beer in der Hand hält. Auf dem Tisch davor liegen Horror-Snacks wie Popcorn, Gummifinger und DVDs. Im Hintergrund sind ikonische Horrorfiguren wie Jason Voorhees und Ghostface zu sehen, die Szene wirkt gemütlich, fröhlich und leicht gruselig zugleich.
Wer sagt, dass Freitag der 13. nicht romatisch ist, hat für mich keine Ahnung! Foto: TVMovie/ChaGPT

Ich weiß nicht, woher es kommt, aber ich liebe Horrorfilme. Vielleicht ist es, weil ich als Kind aus Versehen „American Werewolf in Paris“ auf Premiere, dem Vorgänger von Sky, gesehen habe und tagelang nicht schlafen konnte.

Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass in meiner Teenager-Zeit einige hervorragende Horrorfilme ins Kino kamen ("Scream", "Düstere Legenden", "Final Destination" etc.), die meinen Freundinnen und mir Albträume bereiteten.

Eine große und bis heute ungebrochene Liebe zu diesem Genre ist entstanden. Und dabei meine ich weniger Filme mit übernatürlichen Elementen wie „Conjuring“ und Co., sondern richtig schöne Slasher. Jason, Ghostface und Freddy waren meine ersten Lieben.

Da wundert es vielleicht nicht, warum mein Mann und ich Freitag, den 13. so gerne zelebrieren und garantiert eine blutige Blu-ray im Laufwerk der PlayStation landet. Denn ohne Laufwerk geht bei uns nichts. Filme werden gekauft ,nicht gestreamt, denn nur so bekomme ich die (unzensierte) Version, die ich gerne hätte.

Diese eine Liebe …

Schon lange bevor mein Mann und ich zusammen kamen, haben wir gemeinsam Horrorfilme geschaut. Wir saßen in seinem Kinderzimmer auf dem Bett und schauten „Freitag, der 13“, „Nightmare on Elm Street“, „The Hills Have Eyes“, sämtliche Teile von „Texas Chainsaw Massacre“ und Rob Zombies Hommage an diese Streifen, „Haus der 1000 Leichen“. Geschaut wurde alles noch auf der damals brandneuen PlayStation 3. These where the days!

Irgendwann wurden wir ein Paar, zogen zusammen und schauten weiter. Und später hat es sich etabliert, dass wir, wenn ein 13. im Monat auf den Freitag fiel, richtig zelebrierten, gerne auch mit Freunden und gutem Essen. Für uns gehört auch ein leckeres Craft Beer dazu, am besten noch aus dem passenden Glas – denn damit macht der Film noch mehr Spaß. Facts!

Nicht nur Jason liebt Freitag, den 13.

Jetzt habe ich richtig viel darüber lamentiert, warum ich Horrorfilme, insbesondere aber Slasher, Gore und Splatter liebe. Und von „SAW“ habe ich noch gar nicht angefangen. Denn auch wenn die Reihe zugegebenermaßen qualitativ durchwachsen ist, liebe ich John Kramer und Billie The Puppet. Und sobald der Soundtrack von Charlie Clouser erklingt, schlägt mein Herz im Takt.

Und Achtung, jetzt kommt mein Hot Take: Ist nicht der Valentinstag auch ein bisschen blutig? Immerhin war der Heilige Valentin ein Märtyrer. Und sind Horrorfilme nicht ein bisschen romantisch? Schließlich kann Jason nur von seiner Mutter wieder zurückgeholt werden.

In das Haus mit dem Kettensägenmann rennt man auch nur zurück, weil man seine große Liebe retten will. Und so bleibe ich dabei: Ich feiere lieber den 13. als den 14. Sofern er denn auf einen Freitag fällt. 

Und zuletzt habe ich noch eine Frage: Do you like scary movies, Sidney?

Bester 32 Zoll Fernseher - Foto: iStock/in4mal
TV Geräte & Smart-TVs
Bester 32-Zoll-Fernseher: Kaufberater nach Preis und Nutzung

32-Zoll-Fernseher sind günstig und überall einsetzbar – aber nicht jeder ist gut. Welcher sich für Küche, Schlafzimmer oder Büro lohnt, und warum 4K hier fast nie nötig ist.

Collage zeigt verschiedene Charaktere aus Jane-Austen-Verfilmungen. - Foto: Focus Features LLC.; IMAGO / Cinema Publishers Collection; IMAGO / Ronald Grant; IMAGO / Capital Pictures; Netflix; IMAGO / Everett Collection (Collage TVMovie.de)
Buchverfilmung
Die beliebtesten Jane-Austen-Verfilmungen im Überblick & wo du sie streamen kannst

Von „Stolz und Vorurteil“, über „Emma“ bis hin zu „Sinn und Sinnlichkeit“ – viele Werke der berühmten Schriftstellerin Jane Austen wurden mehrfach verfilmt. Hier gibt's den Überblick.

Marleen Lohse sitzt im karierten Blazer an einem Tisch mit Teeglas und stützt ihr Kinn auf die Hand. - Foto: NDR/ARD/Frizzi Kurkhaus
Alle Infos
„Frau ohne Namen“ heute im TV: Das steckt hinter dem rätselhaften Fall

Im ARD-Thriller „Frau ohne Namen“ scheint zunächst alles auf Notwehr hinzudeuten. Doch Psychologin Dr. Marlene Nielsen, gespielt von „Nord bei Nordwest“-Star Marleen Lohse, entdeckt Hinweise, die den Fall in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen ...

Die Anwältin Eva (ChrisTine Urspruch, li.) und Hanno (Wolfram Grandezka, Mitte) mit Mandantin Susanne Kramer (Susanna Simon, re.). - Foto: ARD Degeto Film/W&B Television GmbH/Walter Wehner,
Unklare Zukunft
„Einspruch, Schatz“: Ist „Rosenkrieg“ der letzte Film der Reihe?

Mit „Rosenkrieg“ geht die beliebte ARD-Reihe „Einspruch, Schatz!“ vorerst zu Ende. Doch müssen sich die Zuschauer damit endgültig von ChrisTine Urspruch und Wolfram Grandezka verabschieden?

Rosalie Thomass, Golo Euler und Elise Lindner stehen eng beieinander vor dem glitzernden Meer und schauen in die Kamera. - Foto: © TOBIS Film, Frank Dicks
Lohnt sich der Gang ins Kino?
„Lügen über meine Mutter“: Dann läuft die Bestsellerverfilmung mit Rosalie Thomass im ZDF

„Lügen über meine Mutter“ mit Rosalie Thomass läuft in den Kinos – doch schon jetzt lässt sich vorhersagen, wann der Film im ZDF und in der Mediathek landen wird.

Karoline Schuch mit schulterlangen blonden Haaren und grauem T-Shirt blickt ernst zur Seite. Hinter ihr hängt ein Wandtelefon. - Foto: NDR/Sandra Höver
Emotionales Drama
„Elodie“ heute im Ersten: Ende des Spielfilms erklärt

Im ARD-Drama „Elodie“ bringt ein lange verschwiegenes Familiengeheimnis das Leben der titelgebenden Hauptfigur ins Wanken. Was geschah in ihrer Kindheit – und was bedeutet das Ende des Films?