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Zurück zur Gebäudereinigung?! DSDS-Sieger Ramon Roselly im Interview!

Anfang des Jahres gewann Ramon Roselly die 17. DSDS-Staffel haushoch. Wir hatten die Gelegenheit, mit dem Musiker zu sprechen.

DSDS-Gewinner Ramon Roselly: Nächste Primetime-Show kommt!
DSD-Star Ramon Roselly könnte nicht glücklicher sein. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Instagram/Ramon Roselly

Er hatte sich gerade als Gebäudereiniger selbstständig gemacht, da eröffnete sich ihm die Chance, an der 17. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" teilzunehmen. Doch dass er es mit seiner Stimme einmal so weit schaffen würde, damit hätte Ramon Roselly nicht gerechnet: Nicht nur, dass er die Staffel mit einem überragenden Stimmenanteil für sich entscheiden konnte, seine Neuinterpretation von Dieter Bohlens Song "Eine Nacht" schaffte es auch auf Anhieb auf Platz eins der deutschen Singlecharts. Es folgte sein Debütalbum "Herzenssache", das sich über zehn Wochen lang in den Top 10 hielt - der Beginn eines turbulenten Jahres für den Sänger, der als Kind einer Zirkusfamilie aufwuchs.

"Als ich damals ganz spontan zu DSDS gegangen bin, hat eine unglaubliche Reise für mich begonnen, das hätte ich niemals erwartet", erzählt uns der 27-Jährige im Interview. "Das Jahr war wirklich der absolute Wahnsinn. Momentan bin ich sehr glücklich und stolz, dass für mich alles so gut gelaufen ist." Vorbereitet hatte er sich nicht, als er damals zum DSDS-Vorcasting ging: "Ich singe eigentlich sowieso den ganzen Tag, vor allem wenn ich im Auto sitze. Als ich noch in der Gebäudereinigung war, hatte ich immer meine Musikbox mit und habe dann eben bei der Arbeit gesungen. Das ist ein Vollzeit-Hobby", so Ramon Roselly lachend. 

Kein Wunder also, dass es der Musiker genießt, sein Hobby nun auch beruflich ausleben zu können. Wir sprachen mit ihm über den Anfang seiner Gesangskarriere, von dem niemand wissen sollte, was Ramon Roselly nach seiner Karriere machen würde und wo er bei all dem Trubel immer wieder zur Ruhe kommt.

Tvmovie.de: DSDS war ja eine kleine Achterbahnfahrt für Sie. Wie haben Sie das erlebt?

Ramon Roselly: Ich bin völlig ohne Erwartungen zum Vorcasting damals gegangen, hatte das auch vorher niemandem erzählt. Gerade deshalb war ich so überrascht von der tollen Kritik der Jury. Besonders die Liveshow-Phase hat mich dann stolz gemacht. Da habe ich gemerkt, dass ich bei dem Publikum richtig gut ankomme, dass die Musik, die ich mache, so vielen gefällt. Das war genau mein Ding und ich musste mich dafür nicht verstellen. Das ist meine Musik. Ich stehe auf Oldies. Natürlich höre ich manchmal auf moderne Sachen, aber eigentlich schlägt mein Herz für Oldies. Tom Jones oder Enrique Iglesias, diese Künstler habe ich immer bewundert.

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Tvmovie.de: Und Sie haben weder Ihrer Familie noch Ihrer Freundin Lorena von dem Casting erzählt?

Ramon Roselly: Erst als klar war, dass ich vor die prominente Jury treten werde, habe ich es am Abend vorher Lorena erzählt. Sie hatte mich am Abend so gelöchert, wo ich denn am nächsten Tag hinfahren würde, dass ich einfach eingeknickt bin (lacht). Sie ist dann sogar spontan am nächsten Tag mitgefahren. Im Nachhinein war ich da sehr froh drüber, weil ich dann jemanden hatte, mit dem ich mich in dem Moment freuen konnte.

Tvmovie.de: Nach Südafrika für ein Casting zu fliegen ist ja schon eine große Nummer. Scheint als könnten Sie Geheimnisse recht gut für sich behalten.

Ramon Roselly: Ja, das stimmt. Da bin ich ziemlich gut drin (lacht). Sogar vor meiner Familie habe ich es ganz lange geheim gehalten. Nur meinem Vater hatte ich es noch erzählt, damit wenigstens einer weiß, wo ich bin.

Tvmovie.de: Seit dem Sieg bei DSDS hat sich Ihr Leben sicher ziemlich verändert – zum positiven wie zum negativen wahrscheinlich. Wie nehmen Sie das wahr?

Ramon Roselly: Ich bin natürlich viel unterwegs, kann zum Glück trotz Corona an einigen Fernsehsendungen teilnehmen - das ist natürlich toll. Jetzt kriege ich mal hautnah mit, was ich früher nur im Fernsehen gesehen habe. Manchmal kann ich das selbst noch kaum glauben.

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Tvmovie.de: Trotzdem kann es ja manchmal überrumpelnd sein, wenn man plötzlich in der Öffentlichkeit steht. Fühlen Sie sich manchmal bedrängt?

Ramon Roselly: Ich bin total dankbar für meine Fans. Deshalb möchte ich auch so viel wie möglich von mir zurückgeben. Ich gebe mir da wirklich Mühe und versuche eine Verbindung aufzubauen. Ich bekomme zum Beispiel unglaublich viel Fanpost. Manche schreiben so tolle Sachen. Ich kann manchmal gar nicht glauben, dass die mich meinen. Wildfremde Leute schätzen mich so sehr, dass sie mir einen Brief schreiben. Das ist verrückt und macht mich natürlich stolz. Deshalb versuche ich auch alle Briefe zu beantworten. Trotzdem gilt bei mir: Wenn ich nach Hause aufs Grundstück komme, dann möchte ich einfach die Zeit mit meiner Familie genießen. Draußen bin ich immer für alle da, aber zu Hause möchte ich zur Ruhe kommen. Ich liebe es zum Beispiel, mit meiner Mama Dame zu spielen oder mit meinem Vater ein bisschen fernzusehen oder gemeinsam zu essen. Es sind die kleinen Dinge, aber die genieße ich total.

Tvmovie.de: Das ist ja auch das Schöne daran, dass Sie mit Ihrer Familie auf einem Grundstück in einer Wohnwagengruppe wohnen.

Ramon Roselly: Ja, ich schätze das auch sehr. Niemandem kann man so vertrauen wie der eigenen Familie. Und ich bin dankbar, dass ich so wertvolle Zeit mit allen verbringen kann. Zu Hause bin ich einfach ich selbst, da möchte ich meinen Fans auch nichts vorspielen. Ich bin so wie ich bin und das würde ich für niemanden auf der Welt ändern. Entweder man mag mich so, oder man mag mich nicht und das ist auch vollkommen okay. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden.

Tvmovie.de: Könnten Sie sich eigentlich vorstellen zur Gebäudereinigung zurückzukehren?

Ramon Roselly: Stand jetzt ist das ein klares Nein. Vor DSDS war Singen für mich einfach ein Hobby, jetzt darf ich das professionell machen. Ein größeres Geschenk gibt es nicht. Deshalb mache ich mir auch keine großen Gedanken darüber, ob das in Zukunft mal nicht mehr laufen könnte. Wichtig ist nur zu wissen, dass ich zurückkehren könnte. Ich habe außerdem 49 Cousins und Cousinen, die alle noch im Zirkus arbeiten, da findet sich sicher irgendwo ein Job (lacht). Zurzeit bin ich aber so privilegiert, dass ich machen darf, was ich liebe.

Mehr über Ramon Rosellys Kindheit beim Zirkus, seine Familie und Freundin erfahrt ihr in Teil II des Interviews in den kommenden Tagen bei tvmovie.de!

Interview: Clara Dembinski

 
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