Kino

Zu uncool: Diese Kultband lehnte den Bond-Song ab

Mitte der neunziger Jahre waren „Ace of Base“ die international erfolgreichste Popgruppe. Als ihre Single „The Sign“ nach dem europäischen Markt 1994 auch noch die Spitze der US-Billboard-Charts eroberte, kam in der Musikbranche keiner mehr an den vier Schweden vorbei. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere hätten sie dieser noch die Krone aufsetzen können – doch dann lehnte die Band es ab, den offiziellen Bond-Song für „Goldeneye“ einzusingen.

Einen Bond-Song zu singen, gilt unter Musikern als Adelung. Foto: Getty Images

Der Rest ist sozusagen Geschichte: „Goldeneye“, der rund ein Jahr später veröffentlicht wurde, war nicht nur an den Kinokassen ein Riesenerfolg. Superstar Tina Turner landete mit ihrem Titelsong weltweit einen Hit. In Deutschland landete die Single auf Platz 8 der Hitparaden.


Die späte Reue


Jahre später bereuten „Ace of Base“, deren Karriere Richtung Jahrtausendwende immer mehr ins Stocken geriet, „Goldeneye“ verworfen zu haben. Angeblich habe ihre Plattenfirma sie damals aus dem Projekt gezogen, weil sie Angst hatte, das angestaubte Image der Filmreihe könnte den zu dieser Zeit als hip, cool und modern gehandelten Musikern schaden.


Vor drei Jahren äußerte sich Bandgründer Jonas Berggren auf Facebook, sprach über den einzigen und größten Fehler ihrer Karriere:  

 

THE GOLDEN EYE (MEJA VERSION): http://www.reverbnation.com/play_now/song_8104792 : Oh what a different destiny we would have had if we had done this.... The single biggest mistake in our carriere. ......Jonas

Posted by Ace of Base on Donnerstag, 7. April 2011


Glücklicherweise blieb das Demo ihrer „Goldeneye“-Version erhalten. "Ace of Base" texteten den Song später um und packten ihn als Juvenile auf ihr Album „Da Capo“.


Wer den Bond-Song zum neuen Film „Spectre“ singen wird, steht übrigens noch nicht offiziell fest. Wir halten euch auf dem Laufenden.

 



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