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Zu krass? "Millionärswahl"-Gewinner finanziert Drogenspots!

Was treibt man mit einer Million Euro, die urplötzlich da sind? Genau diese Frage stellte sich Georg Wurth, als er bei der letztjährigen Castingshow "Millionärswahl" den ersten Platz belegte. Seine bisherigen Ausgaben sind durchaus umstritten.

Georg Wurth will Cannabis legalisieren
Was hat Hanflobbyist und "Millionärswahl"-Sieger Georg Wurth eigentlich mit dem Gewinn gemacht? facebook.com/georg.wurth.3 / Getty Images

Legalisierung oder Kriminalisierung? Die Kluft zwischen Cannabis-Befürwortern und -Gegnern scheint hierzulande kein Ende zu nehmen. Einer der wohl lautstärksten Befürworter war seit vielen Jahren Georg Wurth, der sich als Chef des Deutschen Hanfverbandes (DHV) schon lange für die Legalisierung der weichen Droge einsetzt. Bekannt wurde Wurth vielen TV-Zuschauern, als er im letzten Jahr in der "Millionärswahl" antratt - und mit seinem sympathischen und besonnen Auftreten auch viele Legalisierungsgegner von sich überzeugen konnte.

Trotz katastrophaler Quoten war die Show für den DHV ein absoluter Glücksgriff: Denn anstatt auf mickrige Spenden- und Mitgliedsbeiträge zu bauen, standen dem Verband plötzlich eine Million Euro zur Verfügung. Viel Geld, dass Wurth sogleich in Werbe-Statements gegen das Cannabisverbot verpackte, die in über 200 Kinos deutschlandweit gezeigt wurden. Dafür erntete der DHV-Chef zwar viel Kritik, doch von seiner Mission, Cannabis endlich für Öffentlichkeit zugänglich zu machen, kam der 42-jährige Lobbyist dadurch nicht ab.

Ganz im Gegenteil setzt sich Wurth heutzutage noch stärker für die Belange vieler Kiffer ein, ohne die Gefahren des Cannabis-Konsums zu verharmlosen. Vielmehr fordert der 42-jährige sich von der einstmaligen "Kiffer-Folklore" zu lösen und eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der "vermeintlichen" Einstiegsdroge anzustreben - mit "klarem" Kopf, versteht sich!



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