Kino

Zerreißprobe für Captain Kirk

Auch, wenn er dem neuen Captain der Enterprise das Leben extrem schwer macht: Selbst Chris Pine findet seinen neuen Filmfeind bewundernswert böse.

Seit vor wenigen Tagen der erste Trailer zu "Star Trek Into Darkness" das Licht der Öffentlichkeit erblickte, scheinen auch die Schauspieler das Informations-Embargo der vergangenen Monate nicht mehr so ernst zu nehmen. Chris Pine, der bereits zum zweiten Mal den jungen James T. Kirk spielt, erzählt über seine Rolle zwar wenig Heldenhaftes - aber dafür wenigstens Kollegiales. Denn Benedict Cumberbatch - im zweiten Abenteuer des "Star Trek"-Reboots seine Nemesis - liefert auch nach Ansicht des Captains der USS Enterprise eine grandiosen Job ab. Cumberbatch spielt hier einen Top-Terroristen namens John Harrison - und das wohl ziemlich gut. Denn nach Ansicht Pines ist Harrison eine der härtesten Gegner in der ganzen Geschichte der Enterprise: "Benedict ist ein verdammt kalter und sauberer Mistkerl. Seine Primärwaffe ist seine Fähigkeit zur Manipulation und seine Fähigkeit zur psychologischen Kriegsführung gegen die Crew." Kirk selbst muss dabei zunächst wohl gar keine so gute Figur abgeben: "Er wird in die Knie gezwungen und muss seiner eigenen Verwundbarkeit ins Auge sehen - sowie seinen Gefühlen und Selbstzweifeln, ob er überhaupt in der Lage ist, seine Crew in die Schlacht zu führen."

 

Sympathy for the devil

Cumberbatch selbst hatte offenbar seine ganz eigene Vorstellung von dem Schurken - der übrigens NICHT Kahn ist, wie er immer wieder beteuert. "Ich spiele John Harrison - der sowohl Terrorist als auch ein ganz außergewöhnlicher Charakter ist. Er ist alles andere als der übliche zweidimensionale Schablonen-Bösewicht." Weiter führt aus: "Er hat außergewöhnliche Absichten - und ich hoffe, dass man an der einen oder anderen Stelle des Films mit ihm sogar sympathisieren kann. Zumindest mit den Gründen aus denen er tut, was er tut - wenn auch nicht mit den Mitteln und der Zerstörung die er verursacht. Aber an manchen Stellen ist es tatsächlich schwer, seinen Standpunkt nicht zu verstehen."



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