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"Zelda: Link's Awakening" für Nintendo Switch im Test: Spiel mir ein Liebeslied!

Über 25 Jahre nach dem Original kehrt "Zelda: Link’s Awakening" im neuen Gewand auf Nintendo Switch zurück. Im Test verraten wir, wie sich Link auf Switch so schlägt!

Zelda Links Awakening Windfish
"Zelda: Link's Awakening" für Nintendo Switch im Test: So gut gefällt uns das Remake des Nintendo-Klassikers! Nintendo
 

Zelda: Link’s Awakening: Das erwartet euch | Inhalt und Mechanik

Es war einmal ein tapferer Schiffbrüchiger namens Link, der auf der schnuckeligen Insel Cocolint aufwacht und den gigantischen Windfisch mittels acht Instrumenten aufwecken muss, um die Insel wieder verlassen zu können. Schon anno 1993 war "Zelda: Link’s Awakening" für den damaligen Game Boy ein echtes Unikat, weil Link sein geliebtes Hyrule verlassen hat, ein Action-Adventure im Stile des SNES-Vorgängers "A Link to the Past" durchlebt und Titelgeberin Zelda nicht einmal als Randfigur vorkommt.

Auch wegen seiner außergewöhnlichen Geschichte, dem großen Umfang sowie seiner brillanten technischen Präsentation auf dem Game Boy avancierte "Zelda: Link’s Awakening" nicht nur zu einem absolut herausragenden Titel auf Nintendos erster Handheld-Konsole, sondern gilt für viele immer noch als einer der gelungensten Zelda-Titel überhaupt – zumindest, was die klassischen Trademarks der beliebten Nintendo-Franchise betrifft.

Das Switch-Remake von "Zelda: Link’s Awakening" ist inhaltlich eine fast 1:1-Umsetzung des Game Boy-Klassikers, doch lässt Link, Cocolint & Co. in einer brandneuen und farbenreichen Präsentation und sehr vielen kleinen und großen Verbesserungen auf Nintendo Switch-Spieler los. So scrollt diesmal der Bildschirm automatisch mit Link’s Bewegungen mit, Schwert und Schild sind bequemerweise auf festen Tasten gelegt und die Steuerung der anderen Utensilien wie Bomben, Pfeilen kann bequem per Menü mit den Tasten Y und X immer wieder neu festgelegt werden. Generell gibt es deutlich mehr Sammel-Utensilien wie Herzteile und Meeresmuscheln sowie einen brandneuen Dungeon-Generator im Spiel.

 

Zelda: Link’s Awakening: Das Positive

Tatsächlich hätte man durchaus skeptisch sein können, ob ein 26 Jahre alter Game Boy-Klassiker auch heutzutage noch spielerisch in den Bann ziehen kann. Doch kaum ein Titel der vergangenen Monate entfaltet ein derartiges Suchtpotential wie "The Legend of Zelda: Link’s Awakening", was weit über den reinen Nostalgiefaktor hinausgeht. Denn die tolle Mischung aus der charmanten Geschichte, den liebenswerten Figuren, den kniffligen Rätseln, der motivierenden Suche und den verdammt coolen Dungeons bleibt auch anno 2019 absolut zeitlos.

Zelda Links Awakening Dungeon
Die Dungeons sind die große Stärke von "Zelda: Link's Awakening"       Nintendo

Auch der neuen Optik stand ich bspw. nach dem misslungenen "Secret of Mana"-Remake durchaus kritisch gegenüber: Doch "Zelda: Links Awakening" wurde unfassbar liebevoll und mit einer echten Knuddel-Optik in die Neuzeit geholt, an der man sich kaum sattsehen kann. Die spielerischen Neuerungen, wie bspw. die deutlich unkomplizierte Steuerung, verbessern das Spielgeschehen genau an den richtigen Stellen.

 

Zelda: Link’s Awakening: Das Negative

Die insgesamt tolle Optik hat des Spiels hat allerdings leistungstechnisch ihren Preis: Denn vor allem im Handheld-Modus verzeichnet „Zelda: Link’s Awakening“ regelmäßig Framerate-Einbrüche, die das Spielgeschehen zwar nicht nachhaltig beeinflussen, allerdings schon ziemlich deutlich spürbar sind. Das Speichern des Spiels von Cartridge auf den internen Systemspeicher verbessert den Umstand zwar etwas, doch wir hoffen natürlich, dass Nintendo früher oder später mit einem Patch nachbessert.

Spielerisch hat sich "Link’s Awakening" zwar außergewöhnlich gut gehalten, doch die Balance in den insgesamt tollen Dungeons ist nicht immer gegeben: So fallen vor allem die ersten Bossgegner viel zu leicht aus. Dafür könnten sich Spieler teilweise an der Suche nach dem nächsten Dungeon oder Schlüssel aufreiben, weil Hinweise sehr spärlich gesät sind, auch wenn die über die Spielkarte verteilten "Telefonhäuser" zumindest ein paar (mehr oder weniger sinnvolle) Tipps geben.

 

Zelda: Link’s Awakening: Lohnt es sich? | Fazit

Zelda: Links Awakening
Zelda: Link's Awakening - Unser Fazit       Nintendo

Gerade weil "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" die Kult-Franchise so großartig in die Neuzeit geführt hat, macht es umso mehr Spaß mit "Link’s Awakening" einen nostalgischen Blick zurück zu werfen. Die eigentlich größte Sensation am Game Boy-Remake ist die Tatsache, wie zeitlos die Geschichte, die Spielmechanik und der Spielspaß des 8-Bit-Klassikers auch heute noch sind.

Dazu hat Nintendo seinem Nintendo Switch-Remake eine wunderbare neue Präsentation und viele sinnvolle Verbesserungen spendiert, die "The Legend of Zelda: Link’s Awakening" zu einem absoluten Pflichtkauf für Nintendo Switch werden lassen.

 

The Legend of Zelda: Link's Awakening ist seit dem 20. September 2019 für Nintendo Switch erhältlich!



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