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Wirecard-Skandal: TVNOW legt den großen Betrug mit Doku-Thriller offen

Exklusiv zeigt TVNOW den neuen Film „Der große Fake – Die Wirecard-Story“ mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle.

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In dem Film „Der große Fake – Die Wirecard-Story“ spielen Christoph Maria Herbst und Franz Hartwig die Hauptrollen von Markus Braun und Jan Marsalek. TVNOW / Frank Zauritz

Der Wirecard-Skandal sorgte weltweit für Schlagzeilen. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Film „Der große Fake – Die Wirecard-Story“ unter dem Dach der Bertelsmann Content Alliance für TVNOW produziert. Der erste Doku-Thriller überhaupt behandelt den unglaublichsten Finanzskandal in der deutschen Geschichte.

„Der große Fake – Die Wirecard-Story“ wird schon am 31. März auf TVNOW zu sehen sein. Der Film wird in einer Mischung aus Dokumentation, mit teils exklusiven Interviews, und fiktionalem Thriller ein komplexes Bild der Wirecard AG zeigen und wirft einen Blick in ihr dunkelstes Innerstes und ihre tiefsten Abgründe.

 

Wirecard-Skandal: Christoph Maria Herbst als Markus Braun

In nur sechs Monaten einen Film zu drehen, scheint für die Macher des neuen Films kein Problem zu sein. Im Oktober starteten die Dreharbeiten und Ende März hat er schon seine Premiere. Die fiktionalen Szenen wurden allerdings erst im Januar gedreht, sagte Produzent Marc Lepetit bei einer Pressekonferenz. Denn die konnten erst gedreht werden, wenn die Recherche stichhaltige Informationen geliefert hat. Dadurch musste auch das Drehbuch durch die fortlaufenden Recherchen immer wieder neu angepasst werden, sagt Nico Hofmann, CEO der UFA.

Bei einem solchen Film muss natürlich auch die Besetzung der Rollen stimmen. Mit Christoph Maria Herbst ist es den Machern damit gelungen. Der Schauspieler ist unter anderem aus „Stromberg“ bekannt und passte für die Macher perfekt in die Rolle des Wirecard-Chefs Markus Braun.

Vorstandsmitglied von Wirecard, Jan Marsalek, der sich bis heute noch auf der Flucht befinden soll, wird in dem Film von Franz Hartwig gespielt, der unter anderem in der Serie „Charité“ mitspielt. Um sich auf die Rollen vorzubereiten, war unter anderem Christoph Maria Herbst bei Hintergrundgesprächen mit dabei, um mehr Details über die Person Markus Braun zu erfahren und konnte anhand zahlreicher Videos die Gestik und Mimik Brauns üben, sagt Marc Lepetit.

 

Exklusive Hintergrundgespräche rund um die Wirecard-Story

Insgesamt wurden für die Produktion mit 60 Personen Hintergrundgespräche geführt, die für den dokumentarischen Teil in den Film mit eingeflochten wurden. Dafür wurde unter anderem mit Aufsichtsräten, Führungskräften, ehemaligen Geschäftspartnern, Investoren sowie denjenigen, die derzeit die Reste der Wirecard AG in München zusammenkehren müssen, gesprochen.

Und auch die Recherchen hatten es in sich. Bis zu 12 Journalisten sollen weltweit unterwegs gewesen sein und das sogar in Singapur, wo die verschwundenen 1,9 Mrd. Euro zeitweise auf einem Treuhandkonto eingelagert gewesen sein sollen.

„Die Mischung aus Doku und Thriller erlaubt uns zu erklären und gleichzeitig die handelnden Figuren nahbar zu machen“, sagt Henning Tewes, Geschäftsführer RTL Television und Co-Geschäftsleiter TVNOW. Weiter sagt er, „dass hätten wir mit einer der beiden Erzählformen nicht geschafft.“

 

Doku-Thriller lässt die Zuschauer sprachlos zurück

Der Film ist sehenswert, weil er die komplexe Wirecard-Story anschaulich darstellt und sich an die Menschen annähert, die hinter dem Skandal stehen, erklärt Henning Tewes. „Wir wollten dieses Puzzle aufdröseln“, ergänzt Produzent Marc Lepetit.

Der Zuschauer wird am Ende des Films sprachlos und auch nachdenklich zurückgelassen, vor allem, weil der Film ein offenes Ende bietet, wie es auch im wahren Leben der Fall ist. Jan Marsalek ist weiterhin auf der Flucht und von den 1,9 Mrd. Euro fehlt bislang jede Spur. Ebenfalls könnte er den einen oder anderen Zuschauer auch dazu anregen, über die eigene Finanzethik nachzudenken, findet Marc Lepetit.

Bei RTL feiert der Doku-Thriller seine Free TV-Premiere am 22. April um 20.15 Uhr. Im Anschluss ab 22.15 Uhr, beschäftigt sich ein „Extra Spezial“ mit dem aktuell untergetauchten Jan Marsalek.

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