Fernsehen

Wird Ann-Sophie beim "Eurovision Song Contest" disqualifiziert?

Eine Million Euro für die Disqualifikation - so viel wird der deutschen Kandidatin für den "Eurovision Song Contest" angeboten. Wer macht denn sowas Und: Was sagt Ann-Sophie zu diesem mehr als unmoralischen Angebot?

Ann-Sophie
Getty Images

Mit rund 200 Millionen Zuschauern rechnet die ESC-Gemeinde für das große Finale am kommenden Samstag (23.5.). Klar, dass da auch pfiffige Werbe-Leute ihre Chance wittern, ein gigantisches Publikum und mögliche Konsumenten zu erreichen. Den Braten roch auch der Elektronik-Konzern "Arrow". Sie unterbreiteten "unserer" Ann-Sophie in einer ganzseitigen Anzeige in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" ein krasses Angebot: eine Million für einen neuen Liedtext!

Anstatt "Black Smoke" soll das Lied "Unsichtbare Helden" heißen und von Erfindern und Ingenieuren handeln. "Wir wollen unsere Partner und Kunden feiern, die für uns die Helden der Innovation sind", äußerte sich "Arrwow"-Marketingchef Rich Kylberg dazu. Auch wenn das Unternehmen rund 17.000 Mitarbeiter beschäftigt und einen Jahresumsatz von etwa 23 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, ist es doch weitestgehend unbekannt. Das wollen die Bosse jetzt offenbar ändern!

Doch was sagt die deutsche ESC-Teilnehmerin Ann-Sophie dazu? Das Angebot anzunehmen, steht außer Frage, denn eine kurzfristige Abänderung des Songtextes würde die sofortige Disqualifikation bedeuten. Die 24-Jährige lehnt daher das hochdotierte Angebot, allerdings nicht, um selbst eine Idee zu eröffnen: "Sie haben völlig Recht: Ander hätten es auch mal verdient, im Rampenlicht zu stehen. Ich schlage vor, dass Sie das Geld für Flüchtlinge spenden und die Kohle für die Anzeige gleich mit", zitiert die "Bild" aus einem Statement. 

Dieser Vorschlag ist doch nun wirklich der bessere!

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