Kino

Will Smith als Kinderflüsterer

In "Men in Black 3" nimmt es Will Smith gerade wieder mit Außerirdischen auf. Mehr Kopfzerbrechen als die Aliens bereiten ihm seine Sprösslinge.

Ob es Will Smith nun mit Aliens aufnimmt - wie seit dem 24. Mai in "Men in Black 3" - mit Vampiren, Robotern oder auch Boxlegenden: Stets löst er seine Aufgabe charmant, souverän und mit einem Siegerlächeln. Schwieriger gestalten sich da die Herausforderungen der Erziehung. Denn bei den sehr irdischen Machtkämpfen mit seinen Kindern, "Karate Kid" Jaden Smith und Popsternchen Willow Smith, muss er wechselnde Karrierewünsche und Launen handhaben und sie "emotional anleiten", wie er sagt. In einem Interview verriet er jetzt, dass auch die Sprunghaftigkeit seiner Tochter Willow hin und wieder eine kleine Korrektur seinerseits erfordert. "Sie hat Justin Bieber auf einer Tour begleitet, sah eine russische Ballerina und war fasziniert." Ihren Wunsch, auf der Stelle nach Hause zu fahren und Ballettunterricht zu nehmen, konnte ihr Smith mit väterlicher Engelsgeduld und dem Hinweis auf weitere wichtige Tour-Termine ausreden. "Es ist schwierig, die geschäftlichen Aspekte auszublenden und sie sich in der Form entwickeln zu lassen, die am natürlichsten ist", so Smith. Nach der Tour steht einer Ballett-Karriere also nichts mehr im Wege.

 

Kinder und andere Aliens

Vielleicht wünscht sich Will Smith da manchmal, dass er die neusten Leidenschaften seiner Kinder in bewährter "Men in Black"-Tradition "blitzdingsen" könnte, damit sie sich auf das aktuelle Geschehen fokussieren. Auch wenn ihm diese Technik in der Realität verwehrt bleibt, so kann er sie doch immerhin zur Zeit wieder auf der Leinwand anwenden. Hier macht er seit dem 24. Mai in "Men in Black 3" wieder Jagd auf außerirdische Ganoven. Das klingt im Vergleich zur Kindererziehung nach einem Kinderspiel.



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