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Interview

„Wicked 2“ bricht Erwartungen: Die Entscheidung hinter den Kulissen, die alles verändert hat

Erfahre, welche überraschende Entscheidung hinter den Kulissen „Wicked 2“ geprägt hat und warum der Film nur als zweiteiliges Kino-Epos funktionieren konnte.

Szenenbild aus Wicked: Teil2
Ab dem 19. November läuft „Wicked 2“ deutschlandweit in den Kinos. Foto: Giles Keyte/Universal Pictures

Die Herzen vieler Musical-Fans schlugen höher, als Wicked – die Kinoversion des Broadway-Hits – im Kino startete. Nun steht mit „Wicked: Teil 2“ der nächste große Schritt bevor. Im Gespräch mit TV Movie erklärte Regisseur Jon M. Chu, warum eine Serie nie ernsthaft zur Debatte stand und dass die Entscheidung für zwei Kinofilme bewusst getroffen wurde. Denn: „Wenn ihr euch nicht entscheidet, werden beide Filme nicht großartig werden“, meint Chu im Interview.

Doch was steckt hinter dieser Entscheidung? Und was bedeutet das für uns Zuschauer:innen, die diese opulente Musical-Verfilmung erleben möchten? Werfen wir einen Blick hinter die Kino-Kulisse …

Warum es zwei Filme und keine Serie wurden!

Für das Produktionsteam war von Beginn an klar: Die große Herausforderung bestand darin, das umfangreiche Musical nicht zu stark einzudampfen. Wie Chu erklärt, befand sich das Projekt schon länger in der Entwicklung und schwankte zwischen einem Film oder zwei Filmen. „Ich kam dazu und sagte: Lasst uns einfach zwei Filme machen … denn wir mussten uns alle entscheiden und uns festlegen.“ Eine Serien-Adaption wurde zwar angedacht, aber nie weiter verfolgt. Für Chu war klar, dass das Bühnenwerk nur dann seine ganze Magie entfalten kann, wenn man ihm genügend Raum auf der großen Leinwand bietet – mit all seinen Musiknummern, Emotionen und visuellen Welten. Eine Serie hätte die Struktur zerpflückt und der Geschichte jene Kraft genommen, die man im Kino spüren soll.

Warum ist das relevant? Für uns Zuschauerinnen bedeutet diese Entscheidung, dass wir zwei vollwertige Kino-Erlebnisse bekommen – keine zerstückelten Häppchen, sondern ein stimmiges Musical-Epos in zwei Akten. Teil 1 hat das Fundament gelegt, Teil 2 wird das große Finale. Ein Film, der nicht nur abschließt, sondern als Event-Erlebnis gedacht ist – perfekt fürs Kino und all jene, die sich nach einer farbenprächtigen Auszeit sehnen.

Das macht „Wicked: Teil 2“ erzählerisch so besonders

Jon M. Chu
Jon M. Chu führte bei „Wicked“ Regie. Foto: IMAGO / Landmark Media

Während der erste Film vor allem den Weg der beiden jungen Frauen Elphaba und Glinda nachzeichnete, widmet sich Teil 2 den Konsequenzen ihrer Entscheidungen. Jon M. Chu beschreibt selbst, dass der zweite Film emotional dichter und spürbar ernsthafter ausfällt. Das zeigt sich nicht nur in der Dramaturgie, sondern auch in der Art, wie die Figuren wachsen müssen: Glinda steht stärker im Licht der Öffentlichkeit, Elphaba trägt schwerer an der Verantwortung, die sie sich aufgebürdet hat, und das gesamte Land Oz verändert sich unter den politischen Spannungen.

Dadurch entsteht ein Film, der deutlich intensiver wirkt, weil er weniger erklärt und stattdessen viel stärker erlebt wird. So wird „Wicked: Teil 2“ zu einem Finale, das die Zuschauerinnen nicht einfach begleitet, sondern sie mitten in das emotionale Auf und Ab hineinwirft.

Dürfen sich die Fans über Easter Eggs freuen?

Spannend ist auch Chus Hinweis, dass Teil 2 mehr Easter Eggs enthält als der Vorgänger. Das Team war überrascht, wie viele versteckte Details die Fans im ersten Film entdeckt hatten – Details, die Chu selbst nicht für „entdeckbar“ hielt. Für die Fortsetzung wurde deshalb noch verspielter, noch raffinierter gearbeitet. Da sich in diesem Film die Welten von „Wicked“ und „Der Zauberer von Oz“ endgültig überschneiden, tauchen kleine Verweise und optische Hinweise überall auf: ikonische Figuren oder visuelle Andeutungen, die nur diejenigen erkennen, die ganz genau hinsehen.

Wenn du wissen willst, was uns der Regisseur sonst noch verraten hat, solltest du dir unbedingt unser gesamtes Video-Interview anschauen!

Video Platzhalter
Video: Universal | TVMovie
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KI-Hinweis: realistisch wirkendes Bild, das mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt oder wesentlich inhaltlich verändert wurde.
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