Kino

Wesley Snipes attackiert Regisseur

Nach Berichten seines Schauspielkollegen Patton Oswalt war "Blade"-Star Wesley Snipes schon lange Zeit nervlich marode.

Wesley Snipes
Wesley Snipes

Die Zeit, in der Wesley Snipes noch durch Gitterstäbe gefilterte Luft atmet, nutzt Patton Oswalt für eine kleine Reminiszenz an die gemeinsame Arbeit in "Blade Trinity". Damals hatte der Komiker und Schauspieler eine Rolle als Waffenbastler. Wenn man sich seine Geschichte jedoch so anhört, scheint Wesley Snipes der letzte gewesen zu sein, dem man noch eine Waffe in die Hand geben wollte: "Wesley war geradezu lächerlich durchgeknallt. Er kam nicht aus seinem Trailer und rauchte den ganzen Tag Gras. Eines Tages war da noch dieser schwarze Schauspieler mit seinem T-Shirt auf dem "Garbage" (Müll) steht. Und Wesley kommt ans Set und fängt an: 'Da gibt's nur noch einen schwarzen Schauspieler im Film - und ihr zwingt ihn ein T-Shirt zu tragen, auf dem "Garbage" steht? Ihr rassistischen Mistkerle!'"
 

 

Wichtig ist die richtige Arbeitsatmosphäre


Insgesamt scheint sich der Action-Star mit der Rolle seines Lebens etwas überidentifiziert zu haben. So blieb es prompt auch nicht bei verbalen Entgleisungen: "Einmal hat er versucht, den Regisseur David Goyer zu erwürgen." In dem Zusammenhang sollte man wissen, dass ein ausgeklinkter Wesley Snipes so ungefähr der letzte Schauspieler ist, dessen Hände man an seinem Hals spüren möchte. Immerhin betreibt er von Kindesbeinen an Kampfkunst und besitzt den vierten Dan in Karate. Der Filmemacher heuerte daraufhin die örtliche Biker-Gang als Bodyguards an. Insgesamt lief es zwischen dem Star und seinem Kreativ-Chef wohl nicht besonders gut: "Den Rest des Film hat Wesley mit dem Regisseur nur noch per Post-it-Zetteln kommuniziert. Und jeden Zettel hat er unterschrieben: 'Von Blade'".



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