Fernsehen

Werner Hansch: So lief die Kokain-Affäre um Christoph Daum wirklich ab | Promi Big Brother

Kult-Kommentator Werner Hansch lebt aktuell im Promi Big Brother-Haus. Dort plaudert er nun über die einstige Kokain-Affäre von Christoph Daum

Werner Hansch
Werner Hansch plaudert über die Kokain-Affäre von Christoph Daum. Foto: picture alliance / SvenSimon

Mit seinen 81 Jahren hat Werner Hansch als ehemaliger Fußball-Kommentator schon einiges in seiner Berufslaufbahn erlebt und gesehen. Nun ergründet er im Reality-TV neue Gefilde und stellt sogar einen neuen Rekod auf: Er ist der älteste Haus-Bewohner, den "Promi Big Brother" in all den Staffeln beherbergt hat. Nicht nur die Zuschauer*innen lauschen den Klängen seiner tiefen Stimme.

 

Werner Hansch zur Kokain-Affärwe von Christoph Daum

Auch die anderen Bewohner*innen bei "Promi Big Brother" hören Hansch aufmerksam zu, wenn er eine seiner vielen Lebensgeschichten zum Besten gibt. So war er beispielsweise bei einer der legendärsten Pressekonferenzen der Sportgeschichte mittendrin, statt nur dabei. Als Christoph Daum sich ein zweites und offenbarendes Mal am 12. Januar 2001 zu der sogenannten Kokain-Affäre äußerte, saß Werner Hansch nämlich direkt neben ihm.

 

Werner Hansch: Sowas "habe ich noch nicht erlebt"

Dieser Moment geht dem Ex-Kommentator bis heute nicht aus dem Kopf, wie er bei "Promi Big Brother" erzählt: „Ich habe Weltmeisterschaften erlebt, Olympische Spiele – so einen Aufwand an Übertragungswagen habe ich noch nicht erlebt...!“

Tags zuvor habe sich Christoph Daum persönlich bei Hansch gemeldet, um diesen um Hilfe zu bitten. Er sollte ihm bei der Pressekonferenz - bei der er letztendlich zugab, Kokain konsumiert zu haben - Beistand leisten. Das Problem an der Pressekonferenz war, dass es keine Akkreditierung zu geben schien. So gab es einige Anwesende, die lediglich dort waren, um Späße zu machen – darunter auch Stefan Raab, der als erster das Mikron für Fragen in die Hand bekam.

Hansch sei schnell klar gewesen, dass diese Pressekonferenz kein gutes Ende nehmen würde. So kam es auch, denn Daum schien sich kurz nach seinem Geständnis so erleichtert und gelöst zu fühlen, dass er die Beantwortung der Fragen teilweise zu locker nahm und dem Ernst der Situation mit zu viel Humor begegnete. Letztendlich kam es, wie Hansch vermutet hatte: Der damalige Bayer Leverkusen-Trainer wurde nie – wie ursprünglich erwartet – deutscher Bundestrainer.

Werner Hanschs Bild von Christoph Daum scheint jedoch trotz allem bis heute überwiegend positiv zu sein. „Christoph Daum, muss ich sagen, für mich bis heute eine Figur in diesem Fußball-Gewerbe, die ich mit sehr vielen positiven Erinnerungen verbinde“, so sein finales Fazit. 

 


Tags:
Das könnte Sie auch interessieren
TV Movie empfiehlt