Fernsehen

„Wer wird Millionär": Weihnachtsengel verbrennt sich die Flügel

Die Rate-Show „Wer wird Millionär“ bescherte uns über die Jahre viele TV-Highlights. Nun gehört auch der tiefe Sturz eines Weihnachtsengels dazu…

"Wer wird Millionär" mit Günther Jauch
„Wer wird Millionär": Weihnachtsengel verbrennt sich die Flügel. Foto: MG RTL D / Frank Hempel

Am gestrigen Montag gab Günther Jauch all jenen eine Chance auf das große Geld, die an Heiligabend nicht besinnlich mit ihrer Familie vorm Kamin sitzen können, sondern arbeiten müssen.

Unter den Kandidaten und Kandidatinnen befand sich auch ein Engel. Ganz Recht, denn Angela Jehring ist Chefin einer „Engel-Agentur“ und besucht an Heiligabend bis zu zwölf Familien. Zu „Wer wird Millionär“ erschien sie in Arbeitskleidung. Ein bisschen göttliche Hilfe kann bekanntlich nie schaden.

Die schien sie auch zu bekommen, als sie aus dem Beutel des WWM-Weihnachtsmannes einen zusätzlichen Telefon-Joker zog. Der Rate-Spaß begann dann allerdings nicht gerade als Höhenflug.

Wie schon so viele KandidatInnen vor ihr, geriet Jehring bereits bei der 500-Euro-Frage in die Bredouille. „Was trägt Karl Lagerfeld typischerweise?“ A: Taillenlose Gürtel, B: Fingerlose Handschuhe, C: Zehenlose Socken oder D: Halsloser Schal. Das Publikum half ihr aus der Patsche, Antwort B wurde eingeloggt und weiter ging die wilde Weihnachts-Ratestunde.

Bei der 2000-Euro-Hürde – es ging um die Folge des niedrigen Rheinpegels im Westen Deutschland im November, die richtige Antwort lautete „Tankstellen ohne Benzin“ – hatte die Kandidatin zwar den richtigen Riecher, sicherte sich jedoch lieber gleich zweifach ab und verbrauchte sowohl ihren Telefonjoker als auch ihren Zusatz-Joker. „Das ist meine Spezialität: Unentschieden sein“, erklärte sie ihren hohen Joker-Verschleiß.

Dann lief die Sache richtig rund. Bei der 125 000-Euro-Frage waren Angelas Expertise und ihr Rateglück dann allerdings erschöpft. Was steckte bloß hinter dem Begriff „Eswatini“? A: Ein Jünger Jesu, B: Ein Nachbarplanet des Jupiters, C: Ein Staat in Afrika oder D: Kim Kardashians Schwester? „Ich werde zocken!“, verkündete die Kandidatin, loggte B ein und flog damit etwas zu nah an die Sonne.

„Es gibt acht Planeten in unserem Sonnensystem, da einen neuen zu entdecken, wäre der Wahnsinn“, scherzte Jauch. Damit fiel der Weihnachtsengel zurück auf 16 000 Euro, denn die korrekte Antwort wäre der Staat in Afrika gewesen. 2018 wurde Swasiland nämlich in „Eswatini“ umbenannt.

Angela Jehring nahm es relativ gelassen. Die Berlinerin möchte sich von dem Geld einen Bus kaufen und als Weihnachts-Zauberin auf Tour gehen.

 
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