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"Weine jeden Tag": Britney Spears fordert Ende der Vormundschaft

Britney Spears sprach erstmals komplett offen über die Vormundschaft ihres Vaters.

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Britney Spears: Bald frei? Foto: Instagram/Britney Spears
Inhalt
  1. Britney Spears: "Ich habe gelogen"
  2. Britney Spears: "Mein Vater gehört ins Gefängnis"
  3. Britney Spears über Zwangsverhütung

Stets hatte sie betont, glücklich zu sein und dass es ihr gut gehe, wenn sie von Fans via Social Media nach der Vormundschaft ihres Vaters gefragt wurde. Nun steht fest: All das war gelogen. Über 13 Jahre ist Britney Spears Vater Jamie nun schon ihr rechtlicher Vormund und Vermögensverwalter. Nachdem Anfang des Jahres diverse Dokumentationen zum Thema #FreeBritney veröffentlicht wurden, hatte die 39-Jährige nun vor Gericht zum ersten Mal seit Langem die Chance, wieder für sich selbst zu sprechen.

 

Britney Spears: "Ich habe gelogen"

"Ich habe gelogen und der ganzen Welt erzählt, ich wäre okay und glücklich. Ich habe es lange geleugnet. Ich stand unter Schock. Ich bin traumatisiert", erklärte die Sängerin laut "New York Times" in ihrem 20-minütigen Redefluss. "Aber jetzt sage ich die Wahrheit: Ich bin nicht glücklich. Ich kann nicht schlafen. Ich bin so wütend, das ist verrückt. Und ich bin deprimiert. Ich weine jeden Tag." Und: "Ich will einfach nur mein Leben zurück."

Auch an ihrem Vater persönlich übte Britney Kritik: "Er hat die Kontrolle, die er über mich hatte, geliebt – zu 100.000 Prozent. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Vormundschaft missbräuchlich ist." Ihre Vater habe es geliebt, Macht über sie auszuüben; wie eine Sklavin sei sie behandelt worden. Sie wolle, dass die Vormundschaft ende, betonte die Musikerin. "Es ist mein größter Wunsch, mein Traum." 

 

Britney Spears: "Mein Vater gehört ins Gefängnis"

Sie fühle sich von ihrer Familie und ihren Managern ausgenutzt, erklärte Britney weiter. Seit 13 Jahren würden sie von ihrem Vermögen profitieren und ihr Privatleben kontrollieren. Am liebsten würde sie ihre Familie verklagen, so die "Toxic"-Interpretin. "Die Menschen, die mir das angetan haben, sollten nicht so einfach davonkommen! "Mein Vater und mein Management gehören ins Gefängnis!" 

Wie sie weiter berichtete, sei sie gezwungen worden, Konzerte zu geben. Zudem sei sie unter Druck gesetzt worden, Lithium, ein Medikament zur Behandlung manischer Depression, einzunehmen, obwohl es ihr anschließend schlecht gegangen sei. "Ich verdiene es, ein Leben zu haben", machte Britney ihren Standpunkt klar.

 

Britney Spears über Zwangsverhütung

Weiter verriet sie, ihren Freund Sam Asghari heiraten und ein Kind haben zu wollen, doch aufgrund der Vormundschaft werde ihr dies verwehrt. Tatsächlich werde sie sogar gezwungen, zu verhüten: "Ich habe eine [Spirale] in mir, damit ich nicht schwanger werde. Sie wollen nicht, dass ich Kinder bekomme – keine Kinder mehr", so die Mutter zweier Kinder.

Zugeschaltet waren bei der virtuellen Anhörung neben Richterin Brenda Penny in Los Angeles auch die geschiedenen Eltern der Sängerin, Jamie und Lynne Spears, und ihr Anwalt Sam Ingham sowie die 2019 vom Gericht bestellte Betreuerin Jodi Montgomery.

Nach der Anhörung ließ Jamie Spears über seine Anwältin Vivian Thoreen erklären: "Es tut ihm leid, zu sehen, dass seine Tochter leidet und Schmerzen hat", zitiert "Variety" aus der Mitteilung. "Mr. Spears liebt seine Tochter und vermisst sie sehr." 

Der nächste Verhandlungstag ist für Mitte Juli angesetzt. 

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