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WandaVision: Die wichtigsten Antworten zum Start der Serie | Disney+

„WandaVision“ ist die erste Marvel-Serie für Disney+ - und hinterlässt in seinen ersten beiden Folgen einige fragende Gesichter. Wir beantworten die wichtigsten für euch.

"WandaVision": Verrät der Trailer bereits die ganze Story der Marvel-Disney+-Serie?
"WandaVision" überrascht die Zuschauer mit den ersten zwei Folgen Bild: Disney

Lange mussten Fans warten, doch nun starten endlich die Marvel-Serien auf Disney+. Die ersten beiden Folgen von „WandaVision“ werden einigen Zuschauern jedoch wohl mit fragenden Gesichtern hinterlassen. Denn die Show-Runner gehen einen komplett anderen Weg als die bisherigen MCU-Kinofilme oder die düsteren Netflix-Produktionen.

In den ersten beiden Episoden, die seit dem 15. Januar auf dem Streaming-Dienst verfügbar sind, passiert nämlich so gar nichts Heldenhaftes. Wir versuchen zu erklären, woran das liegen könnte.

 

WandaVision: Warum ist die Serie Schwarz-Weiß?

Etwas, was sofort auffällt, ist die Farbgebung. Denn „WandaVision“ beginnt als Schwarz-Weiß-Sendung. Das ist kein Fehler, sondern bewusst gewählt: Die beiden Folgen sind eine eindeutige Hommage an die frühen Sitcoms der 50er-Jahre. Deshalb gibt es auch „schlechte“ Effekte, Lachen aus der Dose und veraltete Rollenbilder. Das ändert sich zwar, ist dennoch im ersten Moment befremdlich. Weshalb man die beiden Superhelden in ein solches Setting gesteckt hat, führt direkt zur nächsten Frage:

 

WandaVision: Wieso lebt Vision wieder?

Das beschäftigt wohl die meisten Zuschauer. Nachdem Thanos in „Avengers: Infinity War“ Vision den Gedankenstein aus dem Kopf riss, war der Android eigentlich Tod und konnte durch die Ereignisse in „Endgame“ auch nicht zurück gebracht werden.

Wie kommt es also, dass er nun als Ehegatte durch eine amerikanische Kleinstadt spaziert? Noch gibt es keine Antwort darauf, aber Comic-Leser wissen, dass Scarlett Witch und Vision eine ziemlich traurige Geschichte verbindet. Wer also nicht gespoiled werden möchte, sollte lieber aufhören zu lesen.

Auch in den Vorlagen waren Wanda und der Android ein Paar, hatten sogar Kinder. Allerdings gab es einen Haken: Durch Realitäts-verändernde Magie starben ihre Söhne. Da sie den Schmerz über den Verlust nicht aushielt, erschuf sie mit ihren Kräften eine alternative Realität, in der jeder seinen Herzenswunsch so gut wie es ging erfüllt bekam, auch bekannt als „House of M“.

Das, was der Zuschauer in „WandaVision“ zu sehen bekommt, scheint eine Anlehnung an genau diese Story zu sein. Der Verlust von Vision und der Kampf gegen Thanos hat Wanda vielleicht dazu getrieben, ein Parallel-Universum zu erschaffen, in dem das größte Problem ist, dass der Chef zum Essen vorbei kommt.

Bereits in den ersten zwei Folgen gibt es einige Hinweise darauf. So ist Wanda diejenige, der Unregelmäßigkeiten auffallen, wie das rote Spielflugzeug. Außerdem wird sie durch ein Radio kontaktiert und gefragt, wer ihr das antut. Ein weiteres Indiz: Als die Stimmung zu kippen droht, spult die Hexe die Szene selbst zurück, um wieder das muntere Familien-Leben beizubehalten. Also scheint sie in irgendeiner Form Kontrolle über die Welt zu haben.

 

WandaVision: Wann spielt die Serie?

Wenn die oben genannte Theorie stimmt, ist es recht klar, dass „WandaVision“ nach den Ereignissen aus „Endgame“ spielt. Außerdem passt es zeitlich am Besten zu den weiteren Infos, die bereits verraten wurden. Denn die Serie soll inhaltlich wichtig für den zweiten „Doctor Strange“-Film sein, muss also zwangsläufig davor stattfinden.

 


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