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„The Walking Dead“: Robert Kirkman entschuldigt sich für den Tod eines Charakters!

In den „The Walking Dead“-Comics stirbt einer der Hauptfiguren – und die Fans sind geschockt. Deshalb sich der TWD-Erfinder Robert Kirkman jetzt entschuldigt!

"The Walking Dead"-Cast, Staffel 7
Robert Kirkman ist klar, welche Konsequenzen der Tod eines Charakters hat - und wendet sich deshalb an die Fans. / Bild: AMC
 

Achtung: Spoiler für die Comic-Version von „The Walking Dead“!

Während Andrea in der Serie bereits seit dem Finale der dritten Staffel tot ist, erfreute sie sich in den Comics bester Gesundheit – bis jetzt. Denn nachdem sie von einem Zombie gebissen wurde, als sie Eugene vor einer Horde Walker beschützt hat, ist sie in Heft #167 nun gestorben. Nach der Verwandlung zum Zombie hat Rick sie mit einem Messerstich in den Kopf endgültig getötet!

 

In einem Brief richtet sich Robert Kirkman an die TWD-Fans

Obwohl sie also einen ähnlichen Tod wie in der Serie erleidet, ist das ein Schock für die TWD-Fans. Deshalb hat sich Robert Kirkman nun mit einem Brief bei seinen Fans entschuldigt. Der Brief ist eine gesamte Seite lang und wurde am Ende des Comics abgedruckt.

Im Text macht Robert Kirkman sehr deutlich, wie hart ihn der Tod Andreas getroffen hat: „Es tut mir leid. Es tut mir leid für meine Fans, mich selbst und Andrea. Ich fühle mich, als hätte ich einen guten Freund umgebracht. Die Tode in dieser Serie werden nie auf die leichte Schulter genommen. Sie lasten auf mir, genauso wie sie auf euch lasten. Diese Charaktere sind sehr real für mich, und ihre Tode sind auch für mich sehr erschütternd.“

 

"Ich will, dass Andrea lebt"

Er fährt fort: „Ich hatte viel Zeit, mich anders zu entscheiden. Ich hatte viel Zeit, es einfach nicht zu tun. Ich habe schließlich die Kontrolle über diese Geschichte. Doch ehrlich gesagt fühlt es sich manchmal an, als wäre es nicht so. Dies war eine dieser Zeiten. Ich mag das nicht. Ich will das nicht. Ich will, dass Andrea lebt. Ich will mehr Geschichten mit ihr schreiben. Ich will dass sie und Rick zusammen alt werden, dass sie Carl aufwachsen sehen und zusammen Kinder bekommen. Ich will diese Art von Glück für diese Charaktere.“

 

War diese Entschuldigung wirklich nötig?

Zwar ist es gut, dass Robert Kirkman sich so viele Gedanken um seine Fans macht, andererseits ist es fraglich, ob eine Entschuldigung wirklich nötig war. Auch in der Vergangenheit hat Kirkman bei "The Walking Dead" unbeliebte Entscheidungen getroffen und sich nie dafür entschuldigt.

Es ist verständlich, dass er nicht möchte, dass die Fans böse auf ihn sind – doch das muss er wohl in Kauf nehmen. Andererseits gibt es einige Zuschauer, die die Serie etwas zu ernst nehmen: Extreme Fanreaktionen wie Morddrohungen haben bereits den Eugene-Darsteller Josh McDermitt dazu gebracht, seine Social Media-Aktivitäten zu beenden. Ob Kirkman nun aus Angst vor seinen Fans vorsorglich diesen Brief geschrieben hat?

 

Was bedeutet der Tod für die Zukunft von "The Walking Dead"?

Außerdem stellt sich die Frage, ob Michonne, die in der Serie Andreas Platz als Ricks Freundin einnimmt, dasselbe Schicksal ereilt und wir uns bald von ihr verabschieden müssen. Doch zum Glück wird es noch einige Staffeln dauern, bis die Serie an dem Punkt der Geschichte angekommen ist, an der die Comics derzeit sind.

 
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