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Gerichtsurteil | Die Geißens siegen gegen Jigzaw: 50.000 Euro Strafe!

„Die Geissens“ erzielen ersten Erfolg für Klage gegen Rapper Jigzaw und Kollegah wegen Textzeilen über ihre Minderjährigen Töchter Shania und Davina.

Die Geissens
Vor Gericht: Die Geißens siegen gegen Jigzaw - 50.000 Euro Strafe drohen jetzt. Foto: RTL 2

In seinem Song „Medusablick“ rappte Jigzaw der bei Kollegahs Label „Alpha Music“ unter Vertrag steht die Zeilen: „Am 18. Geburtstag der Tochter der Geissens, steh ich vor der Tür, hol mir die Kleine und hinterlasse Creampie in ihrer Scheide …“ Carmen und Robert Geiss, die Eltern der erwähnten Töchter Shania (15) und Davina (16) sind schockiert über die Zeilen.

Der Rapper soll sogar noch weitergegangen sein und mit „Projektilen und Leichen der Töchter der Geissens“ gedroht haben. Die Familie nahm die Drohungen ernst und reichte Klage gegen den Rapper ein. Die Textzeilen sind mittlerweile verboten, doch das reicht den Geissens zum Wohle ihrer Kinder nicht aus, sie wollen 50 000 Euro Entschädigung. Jetzt bekamen sie von Landgericht Mannheim Recht für diese Forderung.

Gegenüber der BILD-Zeitung äußerte sich Carmen Geiss zu dem Vorfall mit den Worten: „Unsere Töchter sind traumatisiert. Wie kann man nur so schreckliche Dinge sagen?“ Auch Vater Robert Geiss fand gegenüber BILD deutliche Worte zu dem Vorfall: „Das Prinzip ist schlimm: Je kranker der Text, umso mehr Zuspruch bei den Fans, umso mehr Klicks im Internet bei YouTube und Spotify und umso mehr Geld für diese Typen. Wir lassen uns aber nicht bedrohen und beleidigen.“

Aber nicht nur Jigzaw erwartet eine Geldstrafe, auch Rapper Kollegah soll im November eine Strafe bekommen. Für die Zeile: „Guck dir Carmen an, uns zu dissen war ein Riesenfehler, ab jetzt geht es mit der Geiss bergab wie der Ziegen-Peter“, wird für den Rapper vom Gericht eine Strafe von 200 000 Euro angestrebt. Es ist nicht das erste Mal, dass Kollegah durch seine Texte mit dem Gesetz in den Konflikt gerät. Bereits 2018 gab es um ihn und Rapper Kollegen Farid Bang einen Skandal wegen der Zeile: „Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen“.

Anschließend ermittelte die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung gegen die Rapper. Aus diesem Vorfall hat Kollegah offensichtlich nicht gelernt und versucht weiterhin mit persönlichen Angriffen zu polarisieren.

 

Jigzaw droht aus Istanbul dem Rap-News-Portal "Raptastisch"

Aber auch Rapper Jigzaw scheint sich keiner Schuld bewusst zu sein. In seiner Instagram-Story sagte er: "Nervt mich nicht. Seid ihr behindert? Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen." Unter Anderem droht der Rapper Aileen von dem Rap-News-Portal "Raptastisch" Unwahrheiten verbreitet zu haben und deutet an private Videos von ihr verbreiten zu wollen.

 
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