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"The Voice of Germany": Grandioser Start!

The Battle is on! Der Kampf der Juroren um die beste Stimme bei "The Voice of Germany" ist gestern Abend in eine neue Runde gegangen und lieferte einen hervorragenden Start ab - in doppelter Hinsicht. 

The Voice of Germany Grandioser Start
Die Juroren der aktuellen Staffel: Andreas Bourani, Smudo, Stefanie Kloß, Michi Beck und Rea Garvey /Getty Images

Auch wenn die Meinung in sozialen Netzwerken und privaten Freundeskreisen mittlerweile stark anti-Castingshow gekippt ist und Kommentare wie, "Das braucht doch kein Mensch mehr!", vorherrschen, muss man "The Voice of Germany" einfach mögen. Das Konzept der netten Coaches und dramenfreien Vorstellung der Kandidaten hat sich auch in der fünften Staffel - Gott sei Dank - nicht verändert.

Zu "The Voice" kommen die Nachwuchssänger, die auch was auf dem Kasten haben. Hier gibt's keine Möchtegern-Singvögelchen, die mit ihren schiefen Einlagen die Ohren der Zuschauer quälen, nur um dann nach allen Regeln der (Castingshow-)Kunst zerlegt zu werden. Nein, nein! Hier kommen Kuschel-Rocker mit Angel-Hobby, Blues-Teens mit Japan-Fimmel, Will-Smith-Doppelgänger mit Soul-Stimme - und alle können sie singen. Das merken auch die Coaches Stefanie Kloß, Rea Garvey, Michi Beck und Smudo sowie Neuzugang Andreas Bourani. Und dann geht der Kampf los!

Da sieht man unmoralische Angebote von Andreas Bourani ("Ich nehme euch mit auf Tour!", "Ich koche dir Lasagne!"), Stefanie Kloß bittende, große Augen, Rea Garveys dramatische Huldigungs-Ansprachen und die beiden Fanta 4-Jungs beim Pantomimespielen. Spitzen fliegen nur unter den Profis hin und her und verleihen der (zu) krass harmonischen Show die nötige Würze.

Das kommt auch bei den Zuschauern an, die "The Voice" am gestrigen Donnerstagabend eine super Quote einbrachten. Der Marktanteil lag in der werberelevanten Gruppe bei 22,3 Prozent und schlug damit RTL und "Alarm für Cobra 11" vernichtend. 

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