„Villa der Versuchung“: Wer ist raus nach Folge 5 und wie hoch ist der aktuelle Kontostand?
Folge 5 von „Villa der Versuchung“ ist ein echter Härtetest für Nerven und Jackpot: Kaum will die Gruppe sparen, wird doch wieder kräftig zugelangt. Dazu kommen ein fieser Versuchungszimmer-Twist, ein Moral-Ausraster – und am Ende ein Exit, der die Villa neu sortiert.

In Folge 5 von „Villa der Versuchung“ schwankt die Villa zwischen Spar-Plan und Komplettausfall: Erst heißt es, der Pool werde heute nicht gekauft – schließlich war Elsa mit ihrem Kopfgeld von 15.000 Euro „zu teuer“. Doch wenig später kommt es genau anders: Der Pool wird zum Tageskracher, diesmal für 5.000 Euro. Parallel eskaliert das Spiel um Macht, Stimmen und Misstrauen – und am Ende fällt eine Entscheidung, die schon lange in der Luft lag.
Pool-Ansage gekippt: Erst „Heute nicht“ – dann doch 5.000 Euro
Der Morgen startet mit dem Vorsatz, diesmal auf den Pool-Kauf zu verzichten. Der Grund: Nach dem teuren Kopfgeld-Abgang von Elsa will man offenbar nicht schon wieder sinnlos Geld verbrennen. Doch das hält nicht lange. Der Pool wird doch gekauft – und zwar für satte 5.000 Euro. Damit ist klar: Die Villa bleibt sich treu. Vernunft ist höchstens ein Zwischengast.
Zwischen den großen Spielzügen liefern auch die „kleinen“ Themen Stoff: Chika rasiert Dolly die Beine – und sagt im Interview, sie habe „gar nicht erwartet“, dass Dollys Haare „schwarz und dick“ seien. Außerdem geraten Jana und Dolly wegen Decken aneinander. Richtig bitter wird es, als Dolly sich nicht gut fühlt und ins Krankenhaus gebracht wird. Später verkündet Verona bei der Abrechnungszeremonie, dass es Dolly dort „schon sehr viel besser“ gehe – für die Gruppe ein Moment zum Durchatmen, bevor der nächste Knall folgt.
Versuchungszimmer mit fiesem Twist: Tommy kauft Macht – und klaut Nicholas die Stimme
Am Abend geht es ins Versuchungszimmer. Dort können neun mysteriöse Pakete gekauft werden, 250 Euro pro Stück. Während Erik nur zwei Boxen öffnet und Paddy gar keine, greift Tommy richtig zu und öffnet (nahezu) jede Box. Damit erspielt er sich eine Macht: Er darf einem Mitspieler das Stimmrecht bei der Nominierung klauen – seine eigene Stimme zählt damit doppelt. Tommy klaut die Stimme von Nicholas. Der fiese Clou: Die gekauften Pakete werden danach wieder geschlossen und leer zurückgestellt. Wer später ins Versuchungszimmer geht, könnte also nur noch eine „Niete“ ziehen. Genau das passiert: Ein Großteil der Gruppe lässt sich verleiten, weiter Boxen zu kaufen – obwohl ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch Nieten übrig sind.
Das Ergebnis, das das Publikum längst geahnt hat: Im Versuchungszimmer wurden 4.000 Euro gelassen, obwohl das Öffnen aller Boxen mit Inhalt nur 2.250 Euro benötigt hätte. Noch brisanter: Es wird ungewöhnlich früh verkündet, dass Nicholas’ Stimmrecht geklaut wurde – Tommy verheimlicht jedoch, dass er der Täter war.
Paddy platzt der Kragen: „Moral an der Garderobe abgegeben“
Vor der Nominierung kippt die Stimmung endgültig. Paddy ist verwirrt, weil Thorsten offenbar nicht mehr so klar gegen Nicholas steht wie zuvor besprochen. Paddy regt sich über ständige Lügerei auf und erhebt den Vorwurf, die Gruppe habe keine Moral, die sei „an der Gaderobe abgegeben worden“. Er stellt Thorsten vor der Mannschaft zur Rede und flippt aus. Paddy sagt außerdem: „Ich würde am liebsten mein Zeug nehmen und loslaufen“ – klingt stark nach Exit-Gedanken.
Dann wird es noch verworrener: Frenzy unterhält sich mit Paddy und deckt die Situation schließlich vor Nicholas auf. Als Nicholas Thorsten am nächsten Tag anspricht, tut Thorsten so, als wisse er von nichts. Im Interview bezeichnet Thorsten Paddy als „kleine Petze“, es fehle bloß noch eine Pinocchio-Nase, der Hut und die Lederhose. Thorsten beteuert außerdem, er sei in keiner Allianz – und rastet später dennoch aus, bezeichnet in seiner Wut sogar jemanden als „Wichser“ (unklar, wen genau). Nach der Rage entschuldigt er sich bei der Gruppe, und versichert Frenzy: Er sei in ihrem Team – „ein Mann, ein Wort“.
Kopfgeldspiel und Jackpot-Comeback: 50.000 Euro zurück in die Kasse
Im Kopfgeldspiel holen Paddy und Erik die höchste Summe und erspielen 25.000 Euro, während Jenny und Annika mit 5.000 Euro am wenigsten erspielen.
Dann folgt ein neues Angebot im Versuchungszimmer: Das Kopfgeld kann genutzt werden, um den Jackpot zu erhöhen – das aktuelle Kopfgeld wird auf die Gewinnsumme draufgerechnet, im Gegenzug fällt das Kopfgeld der betroffenen Person in der Abrechnungszeremonie auf 0 Euro. Paddy und Erik dürfen entscheiden und zusätzlich ein weiteres Duo bestimmen, das ebenfalls auf 0 gesetzt wird. Die beiden bringen fürs Team ein Opfer und spülen so erneut 50.000 Euro in die Kasse, Thorsten und Nicholas werden auf 0 gesetzt. Thorsten nennt das einen „Arschlochmove“.
Bei der Abrechnungszeremonie kommt der große Kassensturz: plus wieder eingespielte 50.000 Euro liegt die Gruppe damit bei 139.810 Euro.Doch danach wird das ausgegebene Geld abgezogen. Am Ende steht die Gruppe nur noch bei 85.960 Euro. Damit wurden in Folge 5 über 50.000 Euro verprasst. Besonders heftig: Trotz Elsas Auszug und einer erspielten Zigarettenschachtel wurden 14.400 Euro für Zigaretten ausgegeben – und das nur zwischen den vier verbleibenden Rauchern.
Wer ist raus nach Folge 5?
Der Plan der Allianz geht dann doch auf: Nicholas Puschmann wird herausgewählt und muss die „Villa der Versuchung“ verlassen. Und als wäre das Finale nicht schon geladen genug: Nachdem Thorsten Erik gewählt hat, sucht Thorsten das Gespräch mit ihm. Erik blockt erst ab – dann kommt es doch noch zum Eklat ...
Joyn: „Villa der Versuchung“
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