Kino

Vierter Mann beklagt sich über John Travolta

Innerhalb weniger Tage melden sich vier Männer, die John Travolta der sexuellen Belästigung beschuldigen. Der Star beteuert seine Unschuld

Jetzt sind es schon vier Männer, die behaupten, von John Travolta sexuell belästigt worden zu sein. Innerhalb weniger Tage droht dem Star aus "Pulp Fiction" und "From Paris with Love" ein komplett zerstörtes Image. In der vergangenen Woche erhob ein Masseur Klage gegen den Hollywood-Star und behauptete, Travolta hätte während Behandlungstermins vor ihm masturbiert und ihn unsittlich berührt. Dann meldete sich ein zweiter Masseur, vertreten durch denselben Anwalt, mit ähnlichen Vorwürfen. Beide verlangen je zwei Millionen Dollar Schmerzensgeld. Damit nicht genug, denn kurz darauf beschuldigte auch ein ehemaliger Mitarbeiter der Kreuzfahrt-Linie 'Royal Caribbean Cruises' Travolta. Er soll ihm 12.000 Dollar für Sex angeboten haben: "Er zog seinen Bademantel aus und war darunter nackt. Er umarmte mich und verlangte eine Massage." Fabian Zanzi, so der Name des Klägers, beschwerte sich bei seinem Arbeitgeber über den berühmten Gast - und wurde dafür gekündigt, behauptet er.

 

Den ersten Kläger bereits der Lüge überführt

Der vierte Mann nun behauptet, dass John Travolta vor etwa 10 Jahren Hausverbot in einem Hotel bekam, in dem er Angestellter war. Grund dafür sei sein unangemessenes Benehmen im Spa des Hauses gewesen sein: "Er verlangte immer einen männlichen Masseur", sagt Michael Caputo. "Aber keiner wollte ihn mehr behandeln wegen seines Verhaltens. Schließlich fand das Hotel niemanden mehr, der Travolta massieren wollte und so erteilten sie ihm Hausverbot." John Travoltas Rechtsanwalt verklagt im Gegenzug alle vier Männer einschließlich deren Anwalt, denn "es ist alles Lüge! Er hat niemals Hausverbot bekommen, das garantiere ich. Das Hotel hat ihn nicht hinausgeworfen und er hat sich immer korrekt verhalten." Der erste Kläger musste bereits einen Rückzieher machen - John Travolta konnte Fotos und Restaurantquittungen vorlegen, die beweisen, dass er an dem Tag, als er den Masseur in Kalifornien belästigt haben soll, tatsächlich in New York war. Der Mann sagt nun, er hätte sich lediglich im Termin geirrt. Sein Anwalt ließ ihn dennoch sofort fallen.



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