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Verschwenderischer Lebensstil: Johnny Depp ist fast pleite

Johnny Depp The Libertine
Er lebte über seine Verhältnisse: Dank seiner Verschwendungssucht soll Johnny Depp seiner ehemaligen Finanzberatungsfirma nun Millionen Dollar schulden.

Johnny Depp zählt zu den bestbezahltesten Hollywood-Stars. Dennoch soll er fast pleite sein – und seiner Beratungsfirma Millionen schulden.

Seine Filme lassen die Kassen klingeln, doch auf seinem Konto sieht es mau aus: Johnny Depp soll am Rande des finanziellen Ruins stehen, heißt es in der Klageschrift der Beratungsfirma TMG, welche von 1999 bis 2016 die Finanzen des Schauspielers verwalten sollte. „Während der vergangenen 17 Jahre, in denen TMG ihn repräsentierte, hat Depp einen ultra-extravaganten Lebensstil geführt, der ihn zwei Millionen Dollar pro Monat gekostet hat, was er sich schlicht nicht leisten konnte“, so das Unternehmen. Es fordert nun 560.000 Dollar Gage und 4,2 Millionen Dollar Kreditrückzahlungen.

 

Johnny Depp: Drei Millionen Dollar für Asche

Wofür der Hollywood-Star das ganze Geld brauchte? Der Darsteller soll 75 Millionen Dollar in 14 Häuser – darunter ein Schloss in Frankreich und Behausungen auf den Bahamas - investiert haben. Doch das ist noch längst nicht alles: Seine Jacht und 45 Luxuswagen kosteten den Golden Globe-Gewinner und dreimaligen Oscar-Nominierten in der Vergangenheit 18 Millionen Dollar.

Dazu kommen noch 950.000 Dollar im Monat für seine Angestellten, Wein, Sicherheitskräfte und Ausflüge mit dem Privatjet. Außerdem soll er rund 200 Original-Kunstwerke, unter anderem von Warhol und Klimt, in seinem Besitz haben sowie 70 Gitarren. Besonders kurios: Der "Spaß", die Asche des toten Autors Hunter S. Thompson mittels einer extra gefertigten Kanone in den Himmel zu katapultieren, soll Johnny Depp drei Millionen Dollar wert gewesen sein. Er hatte den Schriftsteller 1998 in "Fear and Loathin in Las Vegas" verkörpert.

Nach anderhalb Jahren Ehe soll auch die Scheidung von Amber Heard den Schauspieler einiges gekostet haben: Nach der außergerichtlichen Einigung muss er ihr immerhin sieben Millionen Dollar zahlen.

Anfang des Jahres schien dem Schauspieler dann selbst aufgefallen zu sein, wie verschwenderisch er lebt. Also verklagte er prompt TMG und forderte 25 Millionen Dollar für schlechte Beratung ein. Das Unternehmen weist das allerdings von sich: Man habe versucht, den Darsteller „vor seinen eigenen unverantwortlichen und verschwenderischen Ausgaben zu schützen“, hieß es. Darauf hören wollte der Hollywood-Star angeblich nicht. „Depp und Depp allein ist verantwortlich für die finanzielle Krise, in der er sich heute befindet.“

 

 

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