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Vanessa Mai | Zum ARD-Filmdebut: „Es läuft wieder!“

Schlagerstar Vanessa Mai ist beim Film angekommen. Freut ihr euch auf „Nur mit dir zusammen“?

Vanessa Mai
Juli (Vanessa Mai) braucht die Hilfe ihres Vaters Wim (Axel Prahl). Foto: ARD Degeto/Hendrik Heiden

In der deutschen Musiklandschaft ist Vanessa Mai (27; aktueller Hit: „Venedig“) längst eine feste Größe. An der Seite des Münsteraner Tatort-Kommissars Axel Prahl unternimmt sie jetzt ihre ersten Schritte im Schauspiel. In „Nur mit dir zusammen“ gibt Mai eine todkranke Sängerin. Niklas Gotta hat die süße Sängerin in Hamburg zum Interview getroffen.

TV Movie Online: In „Nur mit dir zusammen“ gibst du dein Filmdebüt. Warst du vor dem Drehstart deiner ersten Filmrolle aufgeregt?

Vanessa Mai: Es war eine sehr große Herausforderung, aber ich habe gelernt, dass man solche Herausforderungen annehmen soll. Man kann nur gewinnen und daran wachsen. Es war sehr spannend, weil ich keinerlei Erfahrungen hatte, was die Schauspielerei angeht. Man hat mir auch gesagt: kein Coaching oder Schauspieltraining. Mach einfach.“

Was war deine größte Herausforderung am Set?

Mai: „Das Hineinversetzen in die komplexen Beziehungen zwischen Juli und dem Vater, der Managerin und Juli, aber auch die Krankheit zu verstehen. Ich kenne das nicht aus meinem Leben, Gott sei Dank. Das war echt die größte Herausforderung.“

Was hat dich an der Rolle der Juli gereizt?

Mai: „Ich fand das Drehbuch sehr berührend und auch sehr unerwartet. Das macht den Film sehr spannend. Außerdem ist es ein Musik-Film. Das gibt es in Deutschland aktuell nicht sehr oft.  Auch gemeinsam mit Axel Prahl zu spielen, der auch Musiker ist, war etwas Besonderes. Dass wirklich Musiker vorkommen in „Nur mit dir zusammen“ trägt den Film auch.“

Werden wir dich nun öfters als Schauspielerin sehen?

Mai: „Ja, vielleicht. Ich hoffe es. Ich bin auf jeden Fall nicht abgeneigt.“

Anfang des Jahres hast du dir eine Auszeit genommen. Du hast deine Tour verschoben und fast ein komplettes Album verworfen. Was waren die Gründe dafür?

Mai: „Ich habe darüber schon oft geredet in den Medien und will damit auch ein bisschen abschließen, aber kurz gesagt: Ich saß in einem schnellen Zug, bin selber nicht mehr mitgekommen und wollte aussteigen. Ich wollte mich mal kurz zurücklehnen und mich drauf besinnen, was eigentlich meine Fans und mich glücklich macht. Aus diesen Erfahrungen ist das neue Album „Für Immer“ entstanden. Das erscheint am 24. Januar 2020.“

Vanessa Mai und Axel Prahl
Bildunterschrift eingeben Foto: ARD Degeto/Hendrik Heiden

Mit dem neuen Album hast du erst angefangen, nachdem du das vorherige verworfen hast. Dann ist es also in einer sehr kurzen Zeit entstanden?

Mai: „Es ist in einer sehr kurzen Zeit entstanden. Ich glaube das liegt auch daran, dass, wenn sich etwas gut anfühlt, es dann auch wieder läuft. Dann spielt Zeit keine Rolle.“

Auch Juli braucht im Film eine Auszeit. Wie nimmt man sich als Person des öffentlichen Lebens eine Auszeit?

Mai: „Die nimmt man sich einfach (lacht). Ich bin ja nicht komplett abgetaucht, habe weiterhin Konzerte gespielt und war auf Social Media aktiv. Ich habe für mich einfach mal kurz Slow Motion gedrückt.“

Du hast im November ein paar exklusive Teaser-Clubshows in kleinem Rahmen gespielt. Was ist das Besondere daran, im Vergleich zu Arena-Shows?

Mai: „Ich genieße beides sehr. Die Clubshows waren sehr intensiv. Intensiver als jede Tour. Es waren besondere Abende, wie ich sie zuvor noch nie erlebt habe. Man war so nah den Menschen. Außerdem war die Atmosphäre einfach unbezahlbar und einzigartig. Ich freue mich sehr, dass ich die Tour mit so einem Feeling nächstes Jahr fortsetzen kann.“

Dein neues Album „Für Immer“ erscheint im Januar. Was erwartet die Fans auf dem neuen Album? Was für einen Sound werden wir hören?

Mai: „Es gibt einfach Vanessa. Einfach Vanessa Mai. Ich glaube, es trifft sehr gut, was meine Fans lieben und was mich ausmacht. Die Songs, die bisher erschienen sind, sind ein Vorgeschmack für die Bandbreite des Albums.“

Im Film wurde deine Figur Juli von ihrer Plattenfirma unter anderem zu einer PR-Beziehung und einem Song gedrängt, der nicht der Wirklichkeit entspricht. Musstest du in der Vergangenheit ähnliche Erfahrungen machen?

Mai: „Das Schöne ist, dass mein Manager auch mein Mann ist. Er sieht immer den Menschen in mir und deswegen war es für mich auch eine Herausforderung, mich in die Rolle der Juli und in die Beziehung mit ihrer Managerin Tine hineinzuversetzen. Ich kenne es nicht, dass man von fremden Menschen gemanagt wird. Bei mir ist es zum Glück anders.“

Auf was können sich deine Fans 2020 nach dem Album-Release freuen?

„Nach dem Album und auch dem Film kommt die Tour. Dann bin ich selber gespannt, was das Jahr für mich bereithält. Ich bin immer sehr offen. Ich glaube alles kommt wie es kommen muss. Ich hoffe wir bleiben alle gesund, das ist das Wichtigste.“

Der Film „Nur mit dir zusammen“ läuft am Samstag, 25. Januar, um 20.15 Uhr im Ersten.

 


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