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US-Sender zahlt die Schulden seiner Zuschauer!

Wenn man sich die PR-Maßnahmen für die neue US-Serie "Mr. Robot" anschaut, könnte man meinen, das Hacker-Drama wird ganz sicher das nächste große Ding: groß angelegte Screenings an Unis und in Medienhäusern, Vorführungen bei Messen und zum Schluss Finanzspritzen für die Zuschauer!

Geldregen
Ein Geldregen wartete auf die Fans von "Mr. Robot" iStock

Im März fiel der Startschuss für eine besonders krasse Marketingkampgne zur Einführung der neuen Serie "Mr. Robot" in den USA. "Es geht nicht mehr nur um den Piloten und die Premiere. Wir behandeln diese Serie wie eine andauernde politische Kampagne", verkündete die Maketing-Präsidentin von USA Network, Alexandra Shapiro, stolz. Dazu gehört offenbar auch, die Schulden seiner Zuschauer zu bezahlen.

Der Sender spickte einen Livestream mit Einblendungen von Codes, die die Zuschauer auf ihren Social-Media-Kanälen verbreiten sollten. Damit hatten sie die Chance auf den Gewinn von Beträgen zwischen 5.000 und 10.000 US-Dollar. Insgesamt verschenkte der Sender 100.000 US-Dollar. "Mr. Robot" wurde aber auch mit unzähligen Screenings an Universitäten angeworben. Eine Maßnahme war auch, das Hacker-Drama den Leuten vorab zu präsentieren, die sich thematisch besonders verbunden fühlen dürften: den Technik-Fans bei Google, Facebook und Twitter. In deren Büros in New York wurden weitere Vorführungen veranstaltet.

 

In den Fängen des Internets

Worum wird eigentlich der ganze Hype veranstaltet? In "Mr. Robot" begleitet der Zuschauer den jungen Hacker Elliott (Rami Malek). Dieser arbeitet bei einer Cyber-Sicherheitsfirma und schützt Groß-Kunden wie den Elektrokonzern E.Corp vor Hackerangriffen. Auch privat schleicht sich der junge Mann in die Computer seiner Freunde, um sie zu schützen. Dann begegnet er nachts dem mysteriösen Mr. Robot (Christian Slater), der seinen eigenen Kampf in den dunklen Sphären des Internets austrägt...



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