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Update für den T-800

Ein neues Foto aus "Terminator: Genisys" enthüllt Arnold Schwarzeneggers aktuelle Karosserie.

Update für den T-800
Update für den T-800 (Paramount) Paramount

Mit seinen 64 Jahren versucht Arnold Schwarzenegger in "Terminator: Genisys" gar nicht erst, dem Cyborg von 1984 optisch Konkurrenz zu machen. Er zeigt jede Falte, weil er weiß: Wahre "Akschn" kommt von innen. Den Beweis liefert ein neues Foto aus dem fünften "Terminator"-Teil, das die aktuelle Karosserie des "T-800" zeigt. Im Vergleich zum Originalmodell sind Brustkorb und Wirbelsäule des Endoskeletts stark verändert, geben dem Look viel mehr Dynamik. Das Auge ängstigt sich schließlich mit, haben sich die Designer bei Skynet wohl gedacht. Den Dreh, wie Arnold Schwarzenegger in seinem aktuellen Alter auftreten kann, hat James Cameron, Schöpfer der Kultfigur, dem Team um "Genisys"-Regisseur Alan Taylor ("Thor: The Dark Kingdom") spendiert: "Ich wies darauf hin, dass die äußere Hülle des Terminators nun mal nicht synthetisch ist, sondern organisch. Deshalb kann sie altern", erklärt Cameron. "Du kannst also theoretisch einen T-800 haben, der zurück durch die Zeit geschickt wurde, aber sein Ziel verfehlt hat. Dank seiner außerordentlichen Lernfähigkeit könnte es ihm gelingen, sich anzupassen und ein ganz normales Leben zu führen."

 

Hasta La Vista, Opa!

Mit diesem Kniff mixt "Genisys" bekannte Szenen aus dem ersten "Terminator" mit solchen aus "Tag der Abrechnung" und liefert so ein munteres Klassentreffen der Cyborgs. Es gibt sogar einen doppelten Schwarzenegger - mal als Old Shatterhand mit Patina, mal als frischgeschmiedeter Metaller. Es beginnt wie bekannt: In der Zukunft bekommt Guerilla-Führer John Connor Wind davon, dass die Maschinen einen Terminator zurück durch die Zeit geschickt haben. Der soll seine Mutter töten, bevor sie mit ihm schwanger ist. Connor schickt seinen besten Soldaten Kyle Reese hinterher - doch der findet eine Vergangenheit vor, mit der nicht zu rechnen war. Weil es mit der erwachsenen Sarah Connor nicht geklappt hat, sollte sie eben als Kind dran glauben. Doch wieder durchkreuzte ein zum Bodyguard umprogrammierter T-800 die Maschinenpläne. Er blieb an der Seite der kleinen Sarah, die ihn fortan "Papa" nennt, und alterte äußerlich - was den Einsatz des ergrauten Schwarzenegger als Terminator erklärt. Als "Terminator jung" und Kyle Reese nun in der Vergangenheit eintreffen, finden sie dort keine naive Sarah Connor vor, sondern eine harte Action-Braut nebst "Papa" Arnie. Auch der Formwandler T-1000 gibt sich die Ehre - "Hasta la Vista, Baby"! "Terminator: Genisys" kommt am 1. Juli 2015 in unsere Kinos. Emilia Clarke spielt Sarah Connor, Jason Clarke ihren Sohn John Connor und Jai Courtney den Soldaten Kyle Reese.



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