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Uli Hoeneß: Knallharte Drohung des FC Bayern München-Präsidenten!

Die Causa Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen lässt die Gemüter erstaunlich hochkochen: FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß droht dem DFB in einem Statement jetzt offen!

Uli Hoeneß
Uli Hoeneß: Knallharte Drohung des FC Bayern München-Präsidenten! Getty Images

"That escalated quickly", würde wohl das passende Gif für den derzeitigen Schlagabtausch in der Causa Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen lauten. Eigentlich sollte an der Säbener Straße ja alles bester Dinge sein, nachdem der FC Bayern München sein Auftaktspiel in der Champions League-Saison mit einem souveränen 3:0 Erfolg gegen Roter Stern Belgrad bestreiten konnte. Doch die internen DFB-Querelen zwischen Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen, der sich mit seiner DFB-Reservistenrolle öffentlich unzufrieden zeigte, lassen auch die Emotionen im Vorstand des deutschen Rekordmeisters hochkochen.

 

Uli Hoeneß: "Wir werden uns das in Zukunft nicht mehr gefallen lassen"

Nachdem bereits Vorstandschef Karl Heinz-Rumenigge "ein Stück Dankbarkeit einem Mann gegenüber, der 90-mal für Deutschland gespielt und alles gewonnen hat" forderte und auch die passive Rolle des DFB dabei durchaus kritisierte, legte Uli Hoeneß nach dem Spiel gegen Roter Stern Belgrad noch einmal richtig nach.

Nicht zum ersten Mal ging Uli Hoeneß zunächst die Rolle der Presse scharf an: "Ich finde, das ist ein Witz - vor allem auch die Münchner Presse finde ich nicht in Ordnung. Die westdeutsche Presse unterstützt ter Stegen extrem, als wenn er schon 17 Weltmeisterschaften gewonnen hätte. Von der süddeutschen Presse sehe ich gar keine Unterstützung", so der amtierende FC Bayern-Präsident.

Für die Situation von ter Stegen, der gegen Borussia Dortmund einmal mehr seine Weltklasse-Form bestätigte, hat der 67-jährige hingegen gar kein Verständnis und kritisierte dessen öffentlichen Statements scharf. Zum Torhüter-Zweikampf sagte Hoeneß: "Die Hierarchie muss klar sein. Und die Hierarchie bedeutet: Manuel Neuer ist die Nummer 1. […] Da gibt es doch gar keine Diskussion für irgendjemanden auf der Welt daran zu zweifeln, dass Manuel Neuer bei uns in Deutschland im Tor steht. Der kann solange spielen, wie er gesund ist. Er wird immer der Beste sein."

Am Ende formulierte Hoeneß sogar noch eine unfassbare Drohung in Richtung DFB: "Wir kriegen ständig vom DFB Theater! Zuerst die unmögliche Ausbootung und die Art und Weise, wie hier die drei Spieler schlecht behandelt wurden. Und jetzt dasselbe wieder mit Manuel Neuer. Dass man das zulässt, dass ein Mitspieler in die Öffentlichkeit geht, für ein Thema, das er nur mit Joachim Löw zu besprechen hat, das ist nicht in Ordnung. Wir werden uns das in Zukunft nicht mehr gefallen lassen, dass unsere Spieler hier ohne Grund beschädigt werden."

Jogi Löw wollte sich aus der Diskussion grundsätzlich heraushalten und sah den Konkurrenzkampf um die Torhüter-Position in der deutschen Nationalmannschaft eher gelassen. Welche Auswirkungen das Statement von Uli Hoeneß haben wird, ist derzeit völlig unklar.

 

 



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