Fernsehen

TV-Anwalt siegt bei Streit um Fan-Café

Familie Simbeck investiert eine Haufen Geld in ein Michael Wendler Fancafé. Doch seinen Namen darf sie nicht dafür Nutzen. Da wollen Mutter und Tochter ihr Geld zurück...

Sylvia Simbeck und ihre Tochter Nadine sind zwei richtig große Michael Wendler Fans - und wollen deswegen auch ein Fan-Café auf Mallorca eröffnen. Auch der Schlagerstar zeigt sich hochbegeistert von der Idee. Also geben Mutter und Tochter ihre gut laufende Chemnitzer Reinigungsfirma auf und schließen mit Michael Wendler einen Vorvertrag ab. In diesem steht, dass die Frauen 100.000 Euro Vorkasse leisten sollen.

Die Simbecks zahlten die erste Rate von 39.270 Euro. Doch dann der Schock: Den Namen Michael Wendler dürfen sie nicht im Namenszug ihres Cafés verwenden. Und auch keine Fan-Artikel verkaufen. Tja, und woran soll man denn dann bitte erkennen, dass dies ein Fan-Café sein soll?

Wendler erklärte dazu nur, dass er ja gar nicht die Nutzungsrechte an seinem Namen für Merchandising-Artikel besäße. Außerdem wäre das auch nie Vorvertragsgegenstand gewesen.

Dieses Verhalten ruft TV-Anwalt Christopher Posch auf den Plan. Posch zeigt sich fassungslos über das Verhalten des Schlagerstars und vertritt das Mutter-Tochter-Gespann vor Gericht. Das Trio gewinnt. Sylvia und Nadine Simbeck bekommen ihr Geld zurück und müssen demEndler auch nicht noch mehr zahlen. Der Vorvertrag sei ungültig gewesen - so das Urteil des Gerichts.


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