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Tschirner und Ulmen: Erfolgreiches "Tatort"-Debut

Da staunte das Fernsehpublikum nicht schlecht, als am Donnerstagabend eine tiefgefrorene Leiche auf einer Hollywoodschaukel hin und her wippte. Mit Witz, Charme und Gelassenheit konnten Nora Tschirner und Christian Ulmen rund 8 Millionen Zuschauer von ihrem ersten "Tatort" überzeugen.

Nora Tschirner und Christian Ulmen ermitteln gemeinsam in ihrem ersten "Tatort"
Nora Tschirner und Christian Ulmen ermitteln gemeinsam in ihrem ersten "Tatort"

Was gehört zu Weihnachten wie ein geschmückter Baum, Geschenke und die Gans? Richtig, der ARD- "Tatort" am zweiten Feiertag! In diesem Jahr traute sich die ARD etwas und strahlte mit dem Weimar-"Tatort" sogar eine Premiere aus.

Zumindest quotenmäßig überzeugten die Schauspieler Nora Tschirner und Christian Ulmen in ihrem Debut als Kommissare. Mit 8,03 Millionen Zuschauern sicherten sich die beiden 23,9 Prozent vom Marktanteil. Damit ließen sie als Ermittler Kira Dorn und Lessing auch das beliebte "Traumschiff" im ZDF hinter sich liegen.

Die Weimarer Geschichte "Die Fette Hoppe" steht Ulmen und Tschirner wie ein maßgeschneiderter Festtagsanzug. Der Hamburger Kollege Lessing (Christian Ulmen) tritt seinen Dienst als Kommissar in der Kulturstadt an. Schon bald sieht er seinen ersten Fall vor sich liegen: Die Wurstkönigin Brigitte Hoppe ist entführt, vielleicht sogar ermordet worden.

Natürlich macht die Neuigkeit in der Kleinstadt sofort die Runde. Welcher der vielen Feinde von Frau Hoppe ist kaltblütig genug, um einen Mord zu begehen? Die hochschwangere Kommissarin Kira Dorn weiß natürlich sofort, wer alles in Frage kommt: Ist es der introvertierte Sohn, seine falsche Freundin, die korrupte Beamtin oder doch der Kutscher mit dem Alkoholproblem?

Tschirner und Ulmen kommen ihrem Ruf nach und lockern mit der absurden Story und als eingespieltes Team die Krimiserie auf. Obwohl es der Handlung gewiss an Spannung und Ernsthaftigkeit fehlte, konnte sich die Quote während der gesamten Sendezeit halten. Der frische Wind hat vor allem den jüngeren Zuschauern gefallen, mit 2,58 Millionen wollte auch die Mehrheit der 14- bis 49-Jährige wissen, wer die "Fette Hoppe" verschleppt hatte.

Wie versprochen lieferte der MDR mit authentischen Dialogen und dem einen oder anderen flachen Wurstwitz eine "deutliche Prise Humor". Diese hat einigen Zuschauern allerdings den Fernsehabend so richtig versalzen. Auf Twitter wurde unter #Tatort heiß diskutiert. Ab 21.45 Uhr mussten sich die neuen Ermittler auch Negativkritiken wie "peinliches Amateurtheater" oder "Leider wird der Tatort zum Comic" stellen.

Alle, denen das Tschirner/Ulmen-Debut gefallen hat, können sich dennoch über gute Nachrichten freuen. Wie MDR-Intendantin Karola Wille verkündete, wird es noch mindestens einen weiteren Weimar-"Tatort" geben.

Das TV Movie-Interview zum Weihnachts-Tatort "Die fette Hoppe" mit Nora Tschirner und Christian Ulmen lest ihr hier!



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