Kino

"Tribute von Panem 2": Regisseur spielt Gehaltspoker

Ohne ihn wäre "Die Tribute von Panem - Hunger Games" nie verfilmt worden! Für Teil 2 hatte Regisseur Gary Ross aber zuerst abgesagt, doch jetzt scheint's nur um Geld zu gehen.

Doch jetzt, nach dem Riesenerfolg der Verfilmung von Suzanne Collins' ersten Buch aus der Fantasy-Kulttrilogie "Die Tribute von Panem", steht Regisseur Gary Ross vor dem Ausstieg - so hieß es zumindest noch vor einigen Tagen. In Wirklichkeit scheint der Filmemacher jedoch lediglich um die Höhe seiner Gage zu pokern. Denn für Teil 2 "Catching Fire" ist Ross offiziell noch als Regisseur geführt, er hatte jedoch angedeutet, dass er zunächst ein anderes Filmprojekt angehen wolle - nicht zuletzt aus finanziellen Gründen. Da die Fans jedoch nicht lange auf die Fortsetzung der Saga um Katniss Everdeen warten wollen, müsste "Catching Fire" dann mit einem anderen Regisseur verfilmt werden. Simon Beaufoy, der sich hauptsächlich als Drehbuchautor von "Slumdog Millionär" einen Namen gemacht hat, war dabei der Favorit. Doch die Hollywoodbosse wollen nun offenbar doch um jeden Preis Gary Ross halten: So ließ man verlauten, die Gerüchte um eine zu geringe Gage für Teil 2 seien "schlicht falsch". Außerdem sei Gary Ross so eng mit der Panem-Saga verbunden, dass er sie sicher nicht so einfach verlassen wolle. In der Tat arbeitet Ross schon seit November 2011 mit Autorin Suzanne Collins an den Vorbereitungen für "Catching Fire".

 

Jennifer Lawrence schlägt Angelina Jolie

Der Regisseur selbst hat sich indes noch nicht geäußert, er macht gerade mit seiner Familie Urlaub von den Werbe-Strapazen für "Die Tribute von Panem 1". Das trifft sich günstig, denn während seiner Abwesenheit verbessert sich die Verhandlungsposition des Erfolgsregisseurs für Teil 2 mit jeder neuen Rekordmeldung für den ersten Film… Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence denkt dagegen momentan nicht an Urlaub, sie steht bereits für ihren nächsten Kinohit vor der Kamera: Zusammen mit "Hangover"-Star Bradley Cooper dreht sie in Prag das Drama "Serena" unter der Regie der Dänin Susanne Bier. Dabei zeigt sich Lawrence von einer ganz andern Seite als die der hingebungsvollen Katniss Everdeen: Als Serena baut sie mit ihrem Mann Ende der 20er Jahre ein Holz-Imperium im US-Bundesstaat North Carolina auf. Dabei drängt sie ihren Gatten zu höchst zweifelhaften und menschenverachtenden Geschäftspraktiken. Als sie auch noch erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann, will sie den außerehelichen Sohn ihres Mannes umbringen. Im Kampf um die Titelrolle hat Newcomerin Jennifer Lawrence sogar Superstar Angelina Jolie ausgestochen!



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