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Traumschiff: Darauf werden Fans in Zukunft verzichten müssen

Die Coronakrise hat die Dreharbeiten vieler TV-Sendungen stark behindert. Das „Traumschiff“ aber trickst, um seine neuen Folgen fertigzustellen.

Das Traumschiff: Sarah Lombardi
In den neuen Folgen "Traumschiff" werden die Zuschauer eine Sache sicherlich schmerzlich vermissen ZDF/Dirk Bartling

Kontaktverbot, Mindestabstand – die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus hatten nicht nur Auswirkungen auf das normale Leben, sondern auch auf die Filmindustrie. Also müssen die Produzenten erfinderisch werden, um ihren Zuschauern trotzdem neue Folgenn ihrer Lieblingssendung kredenzen zu können.

Beim „Traumschiff“ ist das Problem besonders relevant, schließlich wurde im Regelfall immer vor Ort gedreht. Zum Glück hatte man Anfang des Jahres aber bereits Weitsicht bewiesen und die Landsequenzen auf den Seychellen frühzeitig fertiggestellt.

Florian Silbereisen wird jetzt allerdings Platz in seinem Kalender machen müssen, denn: Nun wurde verkündet, dass der Dreh für die Schiff-Szenen ansteht. Es gibt allerdings einen Haken. Das Schiff „MS Amadea“, auf der normalerweise gedreht wird, liegt in einer Werft im Bremerhaven und darf, aus bekannten Gründen, nicht auslaufen.

Während dies bei Szenen, die unter Deck oder in den Räumlichkeiten spielen, kein Problem ist, wird es schwieriger, wenn man draußen dreht. Denn die Nordsee kann man schlecht als Indischen Ozean verkaufen.

Wird also komplett auf diese Szenen verzichtet? Das könnte man zumindest aus den Aussagen des ZDFs ziehen. Die sagten gegenüber der Seite Watson, dass nur Szenen an Bord des Schiffes gedreht werden. Es kann also gut sein, dass die Zuschauer auf die malerischen Landschaftsaufnahmen in der Folge vom 01. Januar 2021 verzichten müssen. 

 


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