Kino

"Transformers 4": Angriff der Killermaschinen

Der veirte Teil der Roboterschlacht will mit neuen Autos, Stars und frischer Story begeistern! Doch reicht das wirklich für einen Top-Hit? TV Movie sprach mit dem neuen Helden Mark Wahlberg

Transformers 4
Ära des Untergangs

Ruuums! Wie ein gewaltiges Erdbeben erschüttert die Ankunft der Dinobots die Erde.  Es zischt und sprüht Funken an allen Ecken und Enden. Optimus Prime, Anführer der Autobots  und Beschützer der Menschheit, stellt den Killermaschinen das Ultimatum: „Entweder kämpft ihr für uns, oder ihr seit dem Untergang geweiht!“

Mit „Transformers: Ära des Untergangs“ rollt eine neue Roboterschlacht auf uns zu. Zum vierten Mal auf dem Regiestuhl: Erfolgsregisseur Michael Bay (49). Bis heute spülte er mit seinen „Transformers“ 2,6 Milliarden Dollar in die Kinokassen! Nun dreht er die Reihe mit frischen Ideen und neuem Cast und hauptdarsteller auf links. Bei Letzterem ist die Aufregung sichtlich zu spüren. TV Movie traf Mark Wahlberg (43, „Ted“) in L.A.

Mr. Wahlberg, warum wollten Sie im vierten Teil mitspielen?

Mark Wahlberg: Michael Bay und ich verstehen uns sehr gut und arbeiten gern zusammen. Als er mir nach den Dreharbeiten  zur Action-Komödie „Pain & Gain“ die Rolle in „Transformers“ angeboten hat, sagte ich daher sofort zu.

Was unterscheidet diesen Film von den anderen drei Teilen?

Der Film ist keine Fortsetzung. Wir haben neue Charaktere, neue Bösewichte. Und es steht viel mehr auf dem Spiel!

Autos spielen im Film eine entscheidende Rolle. Erinnern Sie sich noch an ihre erste Karre?

Ein Volkswagen Käfer von 1971, der bereits 15 Jahre alt war. Ich kaufte ihn einem Freund für 50 Dollar ab – obwohl ich nicht einmal einen Führerschein hatte (lacht).

Wie viele Autos besitzen sie heute?

Fünf bis sechs, darunter einen Mercedes SLS und einen alten Jaguar. Schicke Autos sind einfach etwas Besonderes für mich, weil ich arm aufgewachsen bin und immer von tollen Autos geträumt habe. Daher gilt heute: je protziger, desto besser!

Sind ihre Kinder verwöhnt?

Meine Kinder werden nie so hart arbeiten müssen wie ich, klar. Aber ich hoffe trotzdem, dass sie sich bemühen und eines Tages auf eigenen Beinen stehen werden.

Sie haben vor einem Jahr ihren Highschool-Abschluss nachgeholt. Warum?

Um meine Kinder zu motivieren! Aber das war ein glatter Trugschluss: Sie haben immer noch keine Lust auf Schule (lacht).

Sind Sie ein strenger Vater?

Also: Jeder Typ, der später mit meiner Tochter ausgehen will, ist ein Arschloch – sowieso (lacht). Mein Charakter im Film ist zwar streng, aber privat bin ich noch strenger.

Im Film ist die bildhübsche Blondine an ihrer Seite ihre Tochter. Stört es sie, nun den alten Papa statt den Frauenhelden zu spielen?

Überhaupt nicht, ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste. Ich bin Vater von vier Kindern! Und konnte mich daher in die Rolle des Übervaters, der für seine Tochter alles tun würde, sehr gut hineinversetzen.

Kamen Sie sich nicht manchmal lächerlich vor, mit Robotern zu sprechen?

Wenn man mit anderen Schauspielern zusammenarbeitet, gibt es immer Kämpfe zwischen den Egos. Dank der Roboter fiel das weg und ich war das einzige Ego am Set (lacht).

Florian Schillat/Helen Höhne

Das könnte Sie auch interessieren
TV Movie empfiehlt