Kino

Toter Stuntman "Expendables 2" - Klage droht

Die Eltern des verunglückten Stuntmans aus "The Expendables 2" wollen nun die Produktionsfirma verklagen. Über 25.000 Dollar sind im Gespräch.

Die Eltern des tödlich verunglückten Stuntmans Kun Liu, der im Oktober letzten Jahres am Set der "Expendables 2" starb, wollen nun vor Gericht ziehen. Wie KAALtv.com berichtet, möchten sie die Produktionsfirma Millenium Films verklagen. Es wird um eine Summe von über 25.000 Dollar gehen, ein Betrag, der Beerdigungskosten und Schmerzensgeld umfasst. Kun Lius Eltern werfen dem Stuntcoordinator vor, nicht ausreichend für die Sicherheit ihres Sohnes gesorgt zu haben. Er habe "fahrlässig und unvorsichtig gehandelt". Der Unfall ereignet sich in Bulgarien, als Kun Liu eine Schlauchbootszene auf dem Ognyanovo Damm drehte. Dabei geriet er in eine Explosion, bei der er sofort starb, ein weiterer Stuntman wurde dabei schwer verletzt. Wie es zu dem Unfall kam, konnte bisher nicht aufgeklärt werden. Millenium Films äußerte sich bis jetzt nicht zu der Klage, ebenso ließ auch Regisseur Sylvester Stallone nichts von sich hören.

 

Kein Glück bei "The Expendables"

Damit reiht sich "The Expendables 2" in die Riege der Actionfilme ein, bei denen Stunts total schief gehen. Jüngst entkam das Double von Bruce Willis beim Dreh von "Stirb langsam 5" gerade so einem Feuer, das größer ausfiel, als gedacht. Fast schon legendär sind die Unfälle am Set von "James Bond": Im Frühling dieses Jahres raste ein Stuntman für "Skyfall" mit dem Motorrad direkt in einen Basar in Istanbul. Nur einige Monate zuvor gab es einen Crash in London, als ein Mitarbeiter die Kontrolle über seinen Geländewagen verlor.



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