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"Tote Mädchen lügen nicht": Netflix reagiert auf scharfe Kritik!

Tote Mädchen lügen nicht
So reagiert Netflix auf die Kritik an ihrer neuen Hit-Serie "Tote Mädchen lügen nicht"! Netflix

Wird die Gefahr von „Tote Mädchen lügen nicht“ unterschätzt? Netflix reagiert auf die scharfe Kritik an der Serien-Sensation mit Warnhinweisen!

"Bitte schaut diese Show mit größter Vorsicht", hatte Paris Jackson, die Tochter von Michael Jackson erst kürzlich öffentlich mitgeteilt. Die Rede ist natürlich von "Tote Mädchen lügen nicht", der aktuellen Serien-Sensation vom Streaming-Giganten Netflix. Im Mittelpunkt steht Highschool-Schülerin Hannah Baker, die sich das Leben nimmt und mittels 13 Audio-Kassetten mitteilt, was sie zu dieser Tat getrieben hat.

Besonders bei Teenagern feiert die Netflix-Serie derzeit einen Riesen-Erfolg. Doch für die sehr direkte und graphische Darstellung des Suizids gibt es auch sehr viele kritische Stimmen gegenüber "Tote Mädchen lügen nicht": In Neuseeland sollen Teenager unter 18 die Netflix-Serie bspw. nur noch im Beisein von Erwachsenen schauen, weil Aufsichtsbehörden befürchten, dass die Serie junge Mädchen zum Suizid anstiften könnte. Gleichzeitig wird von vielen auch gelobt, wie offen, ehrlich und authentisch das Tabu-Thema angesprochen wird.

 

So reagiert Netflix auf die Kritik an "Tote Mädchen lügen nicht"

Netflix reagiert auf die anhaltende Kritik an der Darstellung von Suizid und sexueller Gewalt und hat gegenüber „Variety“ mitgeteilt, verstärkt mit Warnhinweisen vor den jeweiligen Folgen von „Tote Mädchen lügen nicht“ zu arbeiten. Daneben soll die Pilotfolge von „13 Reasons Why“ eine Vorab-Infocard erhalten, die auch auf die Website http://13reasonswhy.info/ hinweist, in der Kontakadressen und Rufnummern von Suizid-Präventionsstellen aufgelistet werden.

Wie es um Staffel 2 von "Tote Mädchen lügen nicht" steht, seht ihr in unserem Artikel. Einen Trailer zur Netflix-Serie gibt es hier:

 

Hinweis der Redaktion:

Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder jemanden kennen, der daran leidet, suchen Sie das Gespräch mit ihren Mitmenschen oder lassen Sie sich von der Telefonseelsorge helfen. Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

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