Kino

Topfilm der Woche: "2 Guns"

Männer unter Dauerfeuer: Denzel Washington und Mark Wahlberg geraten in "2 Guns" ins Visier der CIA, des Marine-Geheimdienstes und eines mexikanischen Drogenkartells.

Nachdem der mexikanische Kartellboss Papi Greco ein Drogengeschäft mit ihnen platzen ließ, rauben Bobby (Denzel Washington) und Stig (Mark Wahlberg) seine Bank aus. Die erste Überraschung wartet im Tresorraum auf sie: Statt der vermuteten drei Millionen befinden sich 43 Millionen Dollar in den Schließfächern. Die zweite Überraschung: Bobby, in Wirklichkeit ein Drogenfahnder, hatte seine Kollegin Deb Rees (Paula Patton) über den Coup informiert – doch von der Polizei ist weit und breit nichts zu sehen. Notgedrungen muss er mit Stig und dem Geld abhauen. Was Bobby nicht weiß: Sein Komplize Stig ist ebenfalls Undercover-Agent, arbeitet für den Navy-Nachrichtendienst. Gejagt von Papis Killern, Stigs kriminellem Boss und den „rechtmäßigen“ Besitzern der 43 Millionen, realisieren Bobby und Stig erst nach diversen Fights, das sie beide zu den Guten gehören.

Oldschool kann so erfrischend sein: Der isländische Regisseur Baltasar Kormákur („Contraband“) knüpft mit „2 Guns“ erfolgreich an die Tradition von Action-Klassikern wie „Nur 48 Stunden“ (1982, mit Eddie Murphy und Nick Nolte) und „Last Boy Scout“ (1991, mit Bruce Willis und Damon Wayans) an. Sein keine Sekunde langweiliges Buddy-Movie bietet (überwiegend) handgemachte Action - und mit Washington und Wahlberg ein Team, das für Mega-Fun sorgt. Selbst im Kugelhagel agieren die beiden wie ein zänkisches altes Ehepaar, das keine Gelegenheit auslässt, dem anderen eins auszuwischen. Da stört es kaum, dass die Story gleichzeitig ziemlich konventionell und konstruiert erscheint.

Hier ist der Trailer zu "2 Guns" - ab 26. September im Kino:



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