„Top Gun“-Legende Tom Skerritt ist tot: Das ist über die Todesursache bekannt
Tom Skerritt ist tot. Der aus „Top Gun“ und „Alien“ bekannte Schauspieler wurde 93 Jahre alt. Seine Familie hat sich inzwischen auch zur Todesursache geäußert.

Hollywood trauert um einen Schauspieler, dessen Karriere sich über mehr als sechs Jahrzehnte erstreckte: Tom Skerritt ist am Mittwoch, 21. Oktober 2026, im Alter von 93 Jahren gestorben. Sein Tod wurde zunächst von seinem Management bestätigt, später meldete sich auch seine Familie zu Wort.
Vielen Filmfans dürfte Skerritt vor allem als Commander Mike „Viper“ Metcalf aus „Top Gun“ in Erinnerung geblieben sein. Als erfahrener Chefausbilder nahm er 1986 Tom Cruises Maverick unter seine Fittiche und wurde damit Teil eines der bekanntesten Actionfilme der 80er-Jahre.
Doch „Top Gun“ war nur einer von zahlreichen Klassikern in Skerritts langer Karriere.
Tom Skerritt: Das ist über seine Todesursache bekannt
Zu den Umständen seines Todes gibt es inzwischen eine eindeutige Mitteilung: Tom Skerritt starb eines natürlichen Todes. Das bestätigte seine Familie, auch sein Sprecher gab diese Information gegenüber dem US-Branchenmagazin „Variety“ an. Eine konkrete Erkrankung oder andere medizinische Ursache wurde nicht öffentlich genannt.
In einem Statement erinnerte seine Familie nicht nur an den Schauspieler, sondern vor allem an den Menschen hinter den bekannten Rollen. Sie würdigte unter anderem seinen Humor, seine Neugier, seine Weisheit und seine Großzügigkeit und bat darum, ihre Privatsphäre während der Trauer zu respektieren.
Skerritt hinterlässt seine Ehefrau Julie Tokashiki sowie fünf Kinder.
„Top Gun“ und „Alien“ machten Tom Skerritt weltberühmt

Seinen ersten Filmauftritt hatte Skerritt bereits 1962 im Kriegsdrama „War Hunt“. In den folgenden Jahren übernahm er zahlreiche Fernsehrollen, ehe ihm 1970 mit Robert Altmans „MAS*H“ ein größerer Durchbruch gelang.
1979 folgte eine Rolle, mit der er Filmgeschichte schrieb. In Ridley Scotts Science-Fiction-Horror-Klassiker „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ spielte Skerritt Dallas, den Captain der Nostromo. Zu diesem Zeitpunkt wurde er im Vorspann sogar noch vor Sigourney Weaver genannt, deren Ripley sich schließlich als zentrale Heldin des Films entpuppte.
Sieben Jahre später wurde Skerritt dann zum Fluglehrer einer weiteren Kinoikone. In „Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel“ verkörperte er Viper, den erfahrenen Ausbilder von Pete „Maverick“ Mitchell (Tom Cruise).
Während „Top Gun“ Cruise endgültig zum Weltstar machte, gehörte Skerritts Viper zu den Figuren, die dem jungen Draufgänger immer wieder Grenzen aufzeigten und zugleich zu dessen wichtigsten Mentoren wurden.
Seinen wichtigsten Preis bekam Tom Skerritt nicht für einen Kinofilm
Obwohl Skerritt mit einigen der größten Filme seiner Zeit verbunden war, erhielt er seine wichtigste Auszeichnung für eine Fernsehrolle.
Von 1992 bis 1996 spielte er in „Picket Fences – Tatort Gartenzaun“ Sheriff Jimmy Brock. Für die Rolle gewann er 1993 den Emmy als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie.
Daneben war Skerritt unter anderem in „Magnolien aus Stahl“, „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“, „Contact“, „The West Wing“, „Brothers & Sisters“ und „The Good Wife“ zu sehen.
Tom Skerritt bleibt somit nicht allein als „Top Gun“-Viper oder „Alien“-Captain Dallas in Erinnerung. Mit seinem Tod verliert Hollywood einen Charakterdarsteller, der über sechs Jahrzehnte hinweg zwischen großen Blockbustern und anspruchsvollen Fernsehrollen wechseln konnte.
Die „Top Gun“-Reihe selbst könnte unterdessen weitergehen: Seit Längerem wird an „Top Gun 3“ gearbeitet.

