Kino

Tony Scott hatte keinen Gehirntumor

Der Tod von "Top Gun"-Regisseur Tony Scott bleibt ein Rätsel: Scott war, entgegen letzter Gerüchte, nicht sterbenskrank. Warum aber wollte er sterben?

Das Rätsel um den Selbstmord von "Top Gun"-Regisseur Tony Scott bleibt bestehen: Scott sprang aus bisher unerfindlichen Gründen am 19. August von einer Brücke in Los Angeles in den Tod. Vor Kurzem verbreitete ABC News die Meldung, dass Scott an einem unheilbaren Gehirntumor litt und sich deshalb das Leben nahm. Wie sich nun herausgestellt hat, stimmte diese Angabe nicht - Tony Scott war kerngesund. Auch die Frage um den Abschiedsbrief, den Scott in seinem Wagen hinterlassen haben soll, ist nun beantwortet: Der Brief war kein Brief, sondern eine Liste mit Namen und Telefonnummern von Personen, die nach seinem Ableben verständigt werden sollen. Dies teilten die zuständigen Polizeibeamten mit. Die Gerüchte um einen Abschiedsbrief wollen derweil nicht verklingen: Angeblich existiert in Tony Scotts Büro besagter Brief mit letzten Worten an seine Familie. Möglicherweise gibt dieses Schreiben Aufschluss um den Tod des Filmemachers.

 

Gedenkgottesdienst für die Fans

Am vergangenen Freitag den 24. August wurde Tony Scott auf dem Hollywood Forever Cemetery beigesetzt. Der Beerdigung wohnte Scotts Familie bei, darunter sein berühmter Bruder, "Prometheus"-Regisseur Ridley Scott. Die Fans dürfen Tony Scott bei einem eigenen Gedenkgottesdienst, den die Familie plant, Lebewohl sagen. Wann der stattfinden wird, ist noch nicht bekannt.



Tags:
TV Movie empfiehlt